ROTTENDORF/BIEBELRIED
Unfall

Sattelzug fährt auf Stauende auf - Fahrer tot

Bei einem schweren Unfall auf der A3 nahe des Autobahnkreuzes Biebelried ist der Fahrer eines Sattelzugs verstorben. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe.
Artikel drucken Artikel einbetten
Ein Sattelzug ist am Mittwochabend auf ein Stauende aufgefahren. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
+1 Bild

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Mittwochabend gegen 21 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt gekommen. Der 60-jährige Fahrer eines Sattelzuges übersah offenbar ein Stauende und fuhr auf einen Lkw auf. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb, teilt die Polizei mit.

  • Wenige Stunden später: Wieder rast ein Lkw ins Stauende - Beifahrer stirbt

Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach hat der aus der Türkei stammende Fahrer des Sattelzuges das Stauende, welches sich kurz nach dem Biebelrieder Kreuz in Fahrtrichtung Frankfurt gebildet hatte, übersehen. Mit großer Wucht fuhr der Fahrer auf den vor ihm stehenden Lkw auf. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Autos ineinander geschoben

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der am Stauende stehende Lkw auf ein Sicherungsfahrzeug eines Schwertransportes geschoben. Dieses wiederum wurde dadurch auf den davor befindlichen Schwertransport geschoben. Der 66-jährige Fahrer aus Ingolstadt wie auch der 62-jährige Beifahrer aus Vilshofen des Sicherungsfahrzeuges erlitten dabei leichte Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

  • Erst am Dienstag verunglückten im gleichen Bereich der A 3 mehrere Lastwagen

Nach derzeitigen Erkenntnissen dürfte der Schaden bei über einer Million Euro liegen. Allein der Schaden an dem Schwertransport und der Ladung beläuft sich auf rund eine Million Euro, so die Polizei.

Ein Sachverständiger soll jetzt den genauen Unfallhergang rekonstruieren. Neben zahlreichen Streifen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried und umliegender Inspektionen befanden sich außerdem ein Staatsanwalt, die umliegenden Feuerwehren, der Rettungsdienst und mehrere Notärzte an der Unfallstelle.   

Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.