Albertshofen

Sanitärarbeiten an einheimische Firma vergeben

Der Volksmund sagt, dass der Prophet im eigenen Lang wenig gilt. Genau anders herum verhält es sich bei der Sanierung der Albertshöfer Gartenlandhalle, bei der die Gemeinde kürzlich nach der Ausschreibung kein Angebot einer Handwerksfirma für die Sanitärarbeiten erhalten hatte. Zwischenzeitlich hatte Bürgermeister Horst Reuther versucht, auf einheimische Firmen zuzugehen, mit Erfolg: Denn die Gemeinde bekam jetzt zwei Angebote und die einheimische Firma Haustechnik Schäffner wird die Sanitärarbeiten jetzt zum Angebotspreis von 77 263 Euro ausführen.
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Der Volksmund sagt, dass der Prophet im eigenen Lang wenig gilt. Genau anders herum verhält es sich bei der Sanierung der Albertshöfer Gartenlandhalle, bei der die Gemeinde kürzlich nach der Ausschreibung kein Angebot einer Handwerksfirma für die Sanitärarbeiten erhalten hatte. Zwischenzeitlich hatte Bürgermeister Horst Reuther versucht, auf einheimische Firmen zuzugehen, mit Erfolg: Denn die Gemeinde bekam jetzt zwei Angebote und die einheimische Firma Haustechnik Schäffner wird die Sanitärarbeiten jetzt zum Angebotspreis von 77 263 Euro ausführen.

Die Ratsrunde vergab dort noch den Auftrag für die Elektroprojektierung, die die Obernbreiter Firma Löther zum Angebotspreis von 21 866 Euro machen wird. Dass hier der Prophet im eigenen Land etwas gilt, war nicht die einzige Besonderheit an der Ratssitzung, die nicht im Rathaus stattfand. Denn vor einigen Wochen hatte es im Rathaus einen größeren Wasserschaden gegeben, bei dem auch der Sitzungssaal in Mitleidenschaft gezogen wurde und deswegen aktuell nicht nutzbar ist. Ersatz fand der Bürgermeister mit dem schmucken Schulungsraum im Feuerwehrgerätehaus.

Weitere Themen im Rat

Der Gemeinderat nimmt heuer ordentlich Geld für die Sanierung von ausgebauten Wirtschaftswegen in die Hand. Nach der Ausschreibung der Straßenbauarbeiten für den Unteren und Oberen Grundweg erweis sich das Angebot der Firma Stolz aus Hammelburg mit 132 449 Euro als das wirtschaftlichste unter neun Angeboten.

Der Gemeinderat hatte vor Jahresfirst ein eingeschränktes Parkverbot in der Rehgasse erlassen. Nachdem sich die Parksituation für die Anlieger seitdem zufrieden stellend erwiesen habe, beschloss die Ratsrunde jetzt, das eingeschränkte Parkverbot bis auf weiteres beizubehalten.

Mehrheitlich verwarf die Ratsrunde das Angebot der Regierung von Unterfranken auf eine Teilnahme am Förderprojekt Energiecoaching Plus. Eine solche Energieberatung für Kommunen hatte es schon vor einigen Jahren in Albertshofen, war aber schon damals bei den Ratsmitgliedern auf relativ wenig Resonanz gestoßen.

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