Wiesentheid

Sanierung der Grund- und Mittelschule für 13,4 Millionen Euro

Die Sanierung der Nikolaus-Fey-Grund-und Mittelschule ist beschlossene Sache. Den Kostenplan stellte das Würzburger Ingenieurbüro Röschert den Vertretern des Wiesentheider Schulverbands vor. 13,4 Millionen Euro sind für die Umbaumaßnahme vorgesehen. Auch der Zeitplan bis 2025 steht fest.
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Die Nikolaus-Fey-Schule in Wiesentheid wird für über 13 Millionen Euro saniert. Foto: Andreas Stöckinger
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Die Sanierung der Nikolaus-Fey-Grund-und Mittelschule ist beschlossene Sache. Den Kostenplan stellte das Würzburger Ingenieurbüro Röschert den Vertretern des Wiesentheider Schulverbands vor. 13,4 Millionen Euro sind für die Umbaumaßnahme vorgesehen. Auch der Zeitplan bis 2025 steht fest. 

Die Vertreter der Mitgliedsgemeinden des Schulverbandes Wiesentheid bevorzugten ein Sanierungskonzept der 1972 erbauten Schule, weil ein Neubau der Grundschule von Planer Peter Machbert auf 15,3 Millionen Euro geschätzt wurde. Dazu würden die Kosten für den Grundstückserwerb und dessen Erschließung zu rechnen sein. Die Modernisierung der Mittelschule  würde zusätzlich weitere vier Millionen Euro verschlingen.

Zuschüsse in Höhe von 55 Prozent

Das Sanierungsvorhaben sei vorab mit der Regierung besprochen worden, teilte der Vorsitzende des Verbandes, Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier, mit. Diese signalisierte Zustimmung zur  Genehmigung und auch zur Förderung. Man rechne mit Zuwendungen von etwa 55 Prozent der Gesamtkosten, sagte die zuständige Mitarbeiterin der VG, Isabell Kirchner.

Das hieße, dass die Mitgliedsgemeinden etwa sechs Millionen Euro beisteuern müssten. Um das zu finanzieren, entschieden sich die Gemeinden zur Aufnahme eines Darlehens von der KfW. Dieses werde bei einer Laufzeit von 20 Jahren für einen günstigen Zinssatz von 0,05 Prozent angeboten. Für die Rückzahlung müssen die Gemeinden eine extra Umlage von 600 Euro pro Schüler stemmen.

Bis 2025 sollen Sanierung und Modernisierung der Grund- und Mittelschule abgeschlossen sein. Dieser Termin sei anvisiert, weil die derzeit im Gymnasium ausgelagerten vierten Klassen dort wieder ausziehen müssen. Das Gymnasium benötigt die vermieteten Räume dann wieder selbst.

Ausschreibungen noch im Herbst

Schulverbandsvorsitzender Knaier drängte auf schnelle Umsetzung der Pläne. Möglichst im Herbst sollen seiner Ansicht nach die Ausschreibungen erfolgen. Es wird sich einiges verändern am Schulhaus, in  dem Grund- und Mittelschule als getrennte Einheiten geplant sind. Im August 2020  will Planer Machbert mit dem ersten Teil, der Aufstockung des Trakts beginnen, in dem momentan die Mittagsbetreuung untergebracht ist. Diese Kosten sind mit 3,44 Millionen berechnet.

Dann soll es Zug um Zug weiter gehen. Der Neubau des Grundschulbereichs bis zur Turnhalle sieht zwei Obergeschosse vor. Die Kosten werden mit sechs Millionen Euro beziffert. Außerdem sind einige Nachbesserungen zum Brandschutz nötig. Saniert werden zudem die Turnhallen wie auch der Allwetterplatz. Was die Art des Heizkonzepts angeht, ist weiterhin eine Elektroheizung vorgesehen. Die Vertreter der am Schulverband beteiligten Gemeinden stimmten der Finanzierung und den Sanierungsplänen zu.

Neue Computer für die Klassen

In der Sitzung berichteten die Vertreter der Grund - und Mittelschule auch den Internet-Anschluss, der auf 100 Megabit optimiert wurde. Ein Glasfaseranschluss wird in diesen Tagen fertig gestellt. Kosten über 25 000 Euro will der Staat mit 15 000 Euro bezuschussen. Grund- und Hauptschule haben dann je eine eigene Internetseite.

Bezüglich der technischen Ausstattung berichtete Lehrkraft Gerhard Orth, dass die Schule neue Computer für die Klassenzimmer und Fachräume benötige. Der Bestand sei zu alt, zudem laufe das bisherige Betriebssystem ab. 33 PCs und 25 Laptops wären nötig, das sind Kosten von 65 000 Euro. Der Schulverband will nun prüfen, ob dafür Leasingverträge abgeschlossen werden können.

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