Kleinlangheim

Sanierung der Bahnhofstraße geht weiter

Die Sanierung des ersten Teils der Bahnhofstraße ist abgeschlossen. Groß war das Lob für die Neugestaltung der Straße. Nun soll auch der Bereich zwischen dem Abschnitt Am Castellbach und der Hauptstraße an die Reihe kommen. In der Ratssitzung erläuterten Thomas Glückert und Tobias Schramm vom Büro TIG Ingenieure GmbH & Co. KG die vorgesehenen Schritte. Zunächst wird es um den Abwasserkanal und die Wasserleitung gehen. Außerdem einigten sich die Gemeinderäte darauf, den Regenüberlauf in der Pfarrgasse zurückzubauen: "So kann die Situation in dieser Straße entschärft werden", sagte Glückert.
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Die Sanierung des ersten Teils der Bahnhofstraße ist abgeschlossen. Groß war das Lob für die Neugestaltung der Straße. Nun soll auch der Bereich zwischen dem Abschnitt Am Castellbach und der Hauptstraße an die Reihe kommen. In der Ratssitzung erläuterten Thomas Glückert und Tobias Schramm vom Büro TIG Ingenieure GmbH & Co. KG die vorgesehenen Schritte. Zunächst wird es um den Abwasserkanal und die Wasserleitung gehen. Außerdem einigten sich die Gemeinderäte darauf, den Regenüberlauf in der Pfarrgasse zurückzubauen: "So kann die Situation in dieser Straße entschärft werden", sagte Glückert.

Geplant ist ein neuer Abwasserkanal von der Pfarrgasse bis zur Einmündung in die Bahnhofstraße. Dieser wird nach Aussage Schramms einen Durchmesser von einem halben Meter bekommen, während er dann bis zum Castellbach variiert. Bis auf das letzte Stück vor der Hauptstraße ist die Kanalsanierung in der Bahnhofstraße in offener Bauweise vorgesehen, was auch für Hausanschlüsse gilt.

Im letzten Teilstück könnte auch die Inlinertechnik für den Abwasserkanal zum Tragen kommen, hieß es weiter: "Wobei noch zu überlegen ist, ob die um 30 000 Euro teurere offene Bauweise, wegen der längeren Lebensdauer der neuen Kanalrohre vorzuziehen ist"? Die Hausanschlüsse sollen nun offen saniert werden und die Wasserleitung neben dem Kanal muss ausgetauscht werden. Willi Köhler schlug vor, im Zuge der Grabungsarbeiten auch gleich die Breitbandversorgung zu gewährleisten. Grundsätzlich müssen alle Arbeiten mit dem Landkreis abgestimmt werden, sagte Glückert. Er schätzt die Dauer der Sanierungsarbeiten auf rund eineinhalb Jahre und die Kosten auf 2,3 Millionen Euro.

Kirchweihtanz am 1. November

Die Dorfjugend möchte am 1. November eine Kirchweihveranstaltung im Schützenhaus durchführen. Weil dieser Tag ist ein stiller Feiertag ist, kann die Gemeinde jedoch eine Ausnahme erteilen, informierte Bürgermeisterin Gerlinde Stier. Allerdings könne mit Blick auf eine Mitteilung aus dem Landratsamt das Tanzverbot nicht aufgehoben werden. 

Die Gemeinderäte vertraten eine andere Meinung, weil in der Vergangenheit für das Tanzvergnügen am 1. November immer eine Ausnahmegenehmigung erteilt wurde. Einstimmig sprach man sich dafür aus, die Erlaubnis zum Abhalten einer traditionellen Kirchweih-Musikveranstaltung zu geben, aber vorher mit dem zuständigen Stellen im Landratsamt zu sprechen.

Wie auch anderen Gemeinden lag dem Markt Kleinlangheim das Schreiben der  Abtswinder Schwimmbad-Initiative vor, die um Zuschuss zu den Unterhaltskosten des Freibades bat. Die Bürgermeisterin schlug 50 Cent pro Kopf vor. Da die Abstimmung fünf gegen fünf ausging, wurde ihr Vorschlag abgelehnt.  

Unterstützung für Neubau

In einem Schreiben bezifferte der bayrische Gemeindetag die Kosten für den Neubau des Tierschutzvereins Kitzingen auf 2,4 bis 2,6 Millionen Euro. Zur Deckung der Betriebskosten würden 70 Cent pro Einwohner reichen und zur Deckung des Darlehens für den Neubau 80 Cent pro Nase. Die Gemeinderäte beschlossen einstimmig, den Betrag von 1,50 Euro pro Einwohner zu zahlen.

Nicht erlassen wird eine Hundehaltungsverordnung, da waren sich alle Ratsmitglieder einig. Es soll statt dessen ein Appell im Mitteilungsblatt veröffentlicht werden, der Hundehalter auf ihre Verantwortung hinweist. Anlass war die Beschwerde einer Mutter, die sich beklagte, dass ihre Kinder auf dem Weg zur Schule größeren Hunden begegnen.

Ebenfalls keine Zustimmung gab es zum Kauf- oder Pachtantrag einer Berliner Firma, die im Gewerbegebiet einen Turm für Funkzwecke errichten möchte. Befürwortet wurde bei einer Gegenstimme der Kaufantrag des Lohnunternehmens Seifert für ein Grundstück mit rund eineinhalb Hektar im Gewerbegebiet. Ein Vertreter der Firma gab Einblick in die Arbeit des im Erdbau tätigen Betriebs und die geplanten Gebäude. Großen Dank sprach am Ende der Sitzung das Ratskollegium allen 100 Personen aus, die bei der Tour de Müll für eine saubere Flur sorgten.

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