Albertshofen
Sangeslust

Sängerverein Albertshofen ehrt Mitglieder

Sie bereichern das dörfliche Leben mit einem wichtigen Kulturgut: dem Gesang. Die Chorsänger des Sängervereins Albertshofen luden am Wochenende zu einer vorweihnachtlichen Feier ein, in deren Rahmen sie verdiente Mitglieder auszeichneten.
Artikel drucken Artikel einbetten
Langjährige aktive Sänger zeichneten der Vorsitzende des Sängergruppe Kitzingen, Kurt Lamparter, und der Vorsitzende des Sängervereins Albertshofen, Klaus Richter, aus.  Foto: Elli Stühler
Langjährige aktive Sänger zeichneten der Vorsitzende des Sängergruppe Kitzingen, Kurt Lamparter, und der Vorsitzende des Sängervereins Albertshofen, Klaus Richter, aus. Foto: Elli Stühler
"Ehrungen sind die Dankbarkeit des Vereins, fördern die Zusammenarbeit und sind vielleicht auch Motivation für unsere Sängerschar", fand Klaus Richter. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Sängergruppe Kitzingen, Kurt Lamparter, zeichnete er Helmut Schneider aus, der seit 25 Jahren mit seiner kräftigen Stimme im 1. Bass singt und dessen "stete Hilfsbereitschaft und Verlässlichkeit" sehr zu loben seien. Dafür erhielt Schneider die Silberne Ehrennadel des Sängervereins und vom Fränkischen Sängerbund für 25 Jahre Chorsingen ebenfalls eine Ehrennadel in Silber.

"40 Jahre aktives Singen im 1. Bass - das ist schon was", wandte sich der Vorsitzende an Karl-Heinz Gallena. Seit 1972 habe dieser sich "in hervorragender Weise ins Vereinsleben eingebunden", unter anderem seit 1995 als 2. Schriftführer. Zum Dank heftete ihm Klaus Richter die Goldene Ehrennadel des Sängervereins und für 40 Jahre Singen im Chor die Ehrennadel in Gold vom Fränkischen Sängerbund ans Revers.

Ebenfalls 40 Jahre singt Adolf Gernert im 2. Tenor des Sängervereins. Mit seiner sicheren Stimme sei er eine Bereicherung und seine ruhige kameradschaftliche Art sei ein Gewinn im Vereinsleben. Er bekam die Goldene Ehrennadel des Sängervereins und die Ehrennadel in Gold vom Fränkischen Sängerbund.

Die gleichen Auszeichnungen erhielt Manfred Sattes, der 1972 in den Verein eingetreten ist. Seitdem singt er im 2. Tenor und hat sich auch einige Jahre im Vorstand als Mitglied des Musik ausschusses engagiert.
"Ohne unseren Hermann wären wir mit Sicherheit nicht da, wo wir jetzt in chortechnischer Hinsicht stehen", begann Klaus Richter seine Laudatio für den Chorleiter Hermann Müller. Dieser kann auf eine 40-jährige Chorleitertätigkeit beim Sängerverein blicken. Die Erfolge, die er mit seinem stimmgewaltigen Chor erzielt hat, ziehen sich wie ein roter Faden durch das Vereinsleben.

Beliebt durch seine ausgeglichene, ruhige Art, seine unermüdliche Mühe und Energie, den Sängern etwas Neues beizubringen und altes Liedgut zu erhalten, kennzeichnen seinen Weg. Unzählige Auftritte, Konzerte, auch in Verbindung mit anderen Gruppen und Musikrichtungen - das alles spricht für sich und ihn. "Der Hermann", der die Sänger wie eine Galionsfigur führe, habe einige Gratwanderungen gemeistert, betonte Richter. "Musik ist einfach sein Leben. Deswegen singt er auch noch bei den 'Frankobarden' und im Chor der Sängergruppe Kitzingen mit."

Klaus Richter überreichte dem Chorleiter für seine 40-jährige Tätigkeit als Chorleiter des Sängervereins Albertshofen eine Urkunde und die Sängernadel in Gold. Kurt Lamparter ehrte Müller mit der Goldenen Ehrennadel des Fränkischen Sängerbundes und mit der Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes. Von seinen Sängern erhielt er ein "Ton-Stillleben" und einen Wellness-Gutschein.


Musik prägt Müllers Leben

"Die Chorleitertätigkeit hier in Albertshofen hat mir immer sehr viel Freude bereitet", bedankte sich Hermann Müller. "Es war immer ein gedeihliches Miteinander mit den Sängervereins-Vorständen Konrad Hofmann, Willi Riedmüller, Artur Uhl und jetzt Klaus Richter".

In seiner Heimat Langendorf sang Müller bereits mit 15 Jahren im Gesangverein "Harmonie" mit, bevor es ihn durch seine Heirat nach Mainsondheim verschlug. Durch seine Arbeit im damaligen Großmarkt Albertshofen hörte er 1969 vom Sängerverein.

Unter seiner Leitung umrahmte der Männerchor die harmonische Veranstaltung der großen Sängerfamilie.
"Ihr seid unsere Zukunft!" Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende von den jugendlichen Akteuren des Abends: Die Flötengruppe mit Leonie Schafferhans, Emilia Plomitzer, Samira Schöfer und Sophia Rödl begeisterte das Publikum ebenso wie die eindrucksvollen Trompetenklänge von Lucca Plomitzer.

Eine moderne Version von Weihnachten, dem Fest der Geheimnisse, erzählte Pfarrer Otto Gölkel. Hans Uhl brachte die fränkische Mundartgeschichte von Wilhelm Wolpert "Der Lodenmantel" zu Gehör.

Weihnachtliche Musik am Klavier von Hubert Remlein und zum Mitsingen mit Hans Böhm stimmten die Anwesenden auf das Weihnachtsfest ein - ebenso wie der Nikolaus, der Groß und Klein beschenkte.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren