Iphofen

SPD-Kreisverband informiert sich über die städtebauliche Entwicklung in Iphofens Altstadt

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „raus aus den Amtsstuben, rauf auf die Märktplätze“ hat der SPD-Kreisverband zusammen mit den Kreis-Jusos Bürgerinnen und Bürger zu einem Stadtrundgang nach Iphofen eingeladen. Jürgen Kößler als SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat begrüßte laut Mitteilung etwa 40 Teilnehmer aus dem Landkreis.
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Die Besuchergruppe an der Iphöfer Pfarrkirche St. Veit mit Stadtplaner Franz Ullrich (rechts) und SPD-Ortsvorsitzenden Jürgen Kößler (Zweiter von rechts). Foto: Karin Jung

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „raus aus den Amtsstuben, rauf auf die Märktplätze“ hat der SPD-Kreisverband zusammen mit den Kreis-Jusos Bürgerinnen und Bürger zu einem Stadtrundgang nach Iphofen eingeladen. Jürgen Kößler als SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat begrüßte laut Mitteilung etwa 40 Teilnehmer aus dem Landkreis.

Iphofens Stadtplaner Franz Ullrich erläuterte beim Rundgang zahlreiche Hintergründe und Gestaltungsdetails zu Bauprojekten, zum Beispiel in der Kirchgasse oder in der Ludwigstraße. Die Teilnehmer zeigten sich dabei begeistert von den vielen gelungenen Bauprojekten in Iphofens Altstadt. Über den Kapellenbau im Altenbetreuungszentrum, die geplante Sanierung der Langen Gasse sowie des historischen Rathauses und die Nachnutzung des ehemaligen Kaufhauses am Marktplatz wurde ebenfalls intensiv diskutiert.

Einen sehr konstruktiven Einsatz attestierte Stadtplaner Ullrich dem Iphöfer Stadtrat, der sich seit Jahrzehnten parteiübergreifend für das Gelingen der städtebaulichen Entwicklung Iphofens einsetzt. Ullrich betonte dabei das besondere Engagement der Bürgerinnen und Bürger, um die wertvolle Bausubstanz in Iphofen zu erhalten und gleichzeitig das Stadtbild modern zu gestalten.

Aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger wurden der Politik einige Anregungen mitgegeben: Bei künftigen Sanierungen solle besonders auf Barrierefreiheit geachtet werden. Es sollten auch geeignete Räumlichkeiten für kulturelle Veranstaltungen in der Altstadt geschaffen werden. Die älter werdende Bevölkerung brauche zudem eine funktionierende Nahversorgung, gab man zu bedenken. Durchwegs Zustimmung gab es zur bisherigen Praxis der Stadt, zu sanierende Gebäude im Zweifelsfall zunächst aufzukaufen, um Leerständen vorzubeugen und Entwicklungen nicht den Zufall zu überlassen.

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