Seinsheim

Ruth Albrecht will Bürgermeisterin in Seinsheim werden

Gemeinderätin Ruth Albrecht hat es in der jüngsten Sitzung offiziell bestätigt: Sie stellt sich als Kandidatin bei der nächsten Bürgermeisterwahl für dieses Ehrenamt zur Verfügung und möchte Heinz Dorsch im Seinsheimer Rathaus ablösen. Seit 1990 ist dieser im Amt und wird im kommenden Jahr nach dann 30-jähriger Amtszeit nicht mehr antreten. Ob es weitere Kandidaten geben wird, ist derzeit unbekannt.
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Gemeinderätin Ruth Albrecht will als Nachfolgerin von Heinz Dorsch für das Seinsheimer Bürgermeisteramt kandidieren. Foto: Gerhard Krämer
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Gemeinderätin Ruth Albrecht hat es in der jüngsten Sitzung offiziell bestätigt: Sie stellt sich als Kandidatin bei der nächsten  Bürgermeisterwahl für dieses Ehrenamt zur Verfügung und möchte Heinz Dorsch im Seinsheimer Rathaus ablösen. Seit 1990 ist dieser im Amt und wird im kommenden Jahr nach dann 30-jähriger Amtszeit nicht mehr antreten.  Ob es weitere Kandidaten geben wird, ist derzeit unbekannt.

Eine waschechte Seinsheimerin ist die 49-Jährige nicht, doch seit 2005 wohnt sie mit ihrem Lebenspartner Mathias Gruber in der Blumenstraße. Geboren ist sie in Heidenheim an der Brenz. Beruflich war sie zunächst Restaurantleiterin in der Systemgastronomie, bevor sie in die Autobranche wechselte und jetzt Bezirksmanagerin IT bei Volkswagen ist. 

Gleich wohl gefühlt

Die günstigen Bauplätze hätten sie vor Jahren nach Seinsheim gebracht. "Ich habe es nie bereut", bekennt sie. Sie habe sich im Dorf auch gleich akzeptiert gefühlt. Engagiert hat sie sich gleich zu Beginn bei den Galgenvögeln, denn sie sei fasziniert gewesen, wie ein kleiner Ort, der noch dazu nicht im Rheinland liegt, einen solchen Fasching aus dem Boden stampft.

Seit dieser Wahlperiode sitzt Ruth Albrecht im Gemeinderat. Insbesondere die interkommunale Zusammenarbeit fasziniert sie. Oft sei sie inzwischen gefragt worden, ob sie es sich vorstellen könne, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren.

Dorsch - ein großes Vorbild

Mit dieser Frage habe sie sich intensiv beschäftigt. Im vergangenen Urlaub auf einem Berg in Südtirol sei dann ihr Entschluss gereift. Gespräche habe es mit ihrer Familie, mit ihrem Chef und natürlich mit Heinz Dorsch gegeben. Denn die Größe seiner Fußstapfen, die er hinterlassen wird, sei ihr bewusst. 

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