Rüdenhausen

Rüdenhausen: Verbesserungen zum Hochwasserschutz vorgestellt

Um den Ort künftig besser gegen Hochwasser zu schützen, hat die Gemeinde Rüdenhausen nun einen Vorschlag vom Wasserwirtschaftsamt erhalten, der verschiedene Möglichkeiten für Verbesserungen zeigt. Diese stellte Bürgermeister Gerhard Ackermann in der Sitzung des Gemeinderats vor. Dazu lagen die Kosten vor, die sich laut Berechnung eines Ingenieurbüros auf insgesamt 196 000 Euro belaufen würden. Die Gemeinde bekäme 75 Prozent der Kosten als Zuschüsse, so Ackermannn.
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Um den Ort künftig besser gegen Hochwasser zu schützen, hat die Gemeinde Rüdenhausen nun einen Vorschlag vom Wasserwirtschaftsamt erhalten, der verschiedene Möglichkeiten für Verbesserungen zeigt. Diese stellte Bürgermeister Gerhard Ackermann in der Sitzung des Gemeinderats vor. Dazu lagen die Kosten vor, die sich laut Berechnung eines Ingenieurbüros auf insgesamt 196 000 Euro belaufen würden. Die Gemeinde bekäme 75 Prozent der Kosten als Zuschüsse, so Ackermannn.

Es betrifft in erster Linie den Bereich des Schirnbachs in der Schirnbachstraße, die Marktstraße und die Hindenburgstraße im Ortskern. Einiges wäre zudem auf dem Grundstück des Schlosses zu tun, durch das der Bach fließt. So sollte als größter Brocken der Durchlass an der Marktstraße umgebaut werden, was mit 79 500 Euro berechnet wurde. Einige Einläufe und Mauern wären zu errichten, wobei vieles auf dem Grund des Fürstenhauses liegt.

Mit Otto zu Castell-Rüdenhausen habe er bereits gesprochen, so Bürgermeister Ackermann. Dieser wolle das Ganze zunächst mit Fachleuten besprechen, ob die Verbesserungen Sinn machten. Die Gemeinderäte zeigten sich aufgeschlossen für die Vorschläge.

Angrenzende Gemeinden profitieren

Ein zweiter Punkt sähe einen Damm zur Ortsumfahrung am Schossbach, etwa im Bereich des Wolfenkellers, vor. Dazu würde der Damm verbreitert und abgedichtet werden, zudem erhielte er ein Drosselbauwerk. Rund 460 000 Euro wurden hier an Kosten berechnet.  

Das Ganze sei in Zusammenhang mit den Gemeinden des kommunalen Zusammenschlusses der Dorfschätze zu sehen. Hier merkte Bürgermeister Ackermann an, dass die angrenzenden Gemeinden als Unterlieger davon profitierten. Rüdenhausen selbst habe nichts davon und werde kein Geld dafür ausgeben. Die Gemeinde würde im Fall des Baus jedoch ihre betroffenen Flächen zur Verfügung stellen, waren sich die Räte einig.

Zudem teilte Bürgermeister Ackermann mit, dass sich die Soldatenkameradschaft in Rüdenhausen in Kürze als Verein offiziell auflösen wird. Das sei bereits in einer Sitzung von den Zuständigen beschlossen worden. Die Gemeinde wird die Fahne übernehmen und aufbewahren. Dazu erhält sie das Guthaben der Kameradschaft von etwa 3500 Euro. Dieses soll zum Erhalt und der Pflege des Gefallenendenkmals im Friedhof verwendet werden.

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