VOLKACH

Romreise: Die Schulgemeinschaft gestärkt

Eine ergreifende Papstaudienz, das geschichtsträchtige Kolosseum, die italienische Kultur und jede Menge Partystimmung: Das waren fünf Tage in Rom. l
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Die fünftägige Studien- und Pilgerreise nach Rom war für 252 Schülerinnen der Volkacher Mädchenrealschule und 28 Begleitpersonen ein unvergessliches Erlebnis. Foto: Foto: Mädchenrealschule

Eine ergreifende Papstaudienz, das geschichtsträchtige Kolosseum, die italienische Kultur und jede Menge Partystimmung: Die fünftägige Studien- und Pilgerreise nach Rom war für 252 Schülerinnen der Volkacher Mädchenrealschule und 28 Begleitpersonen ein unvergessliches Erlebnis. Nach ihrer Rückkehr waren sich die Schülersprecherinnen der drei Jahrgangsstufen acht bis zehn und Schulleiterin Doris Roth einig: Diese Reise hat Schülerinnen und Lehrer, die Klassen untereinander und die gesamte Schulgemeinschaft zusammengeschweißt.

Anfang November startete die fast 300-köpfige Delegation in Richtung italienischer Hauptstadt. Mindestens ebenso viele Angehörige winkten den Mädchen in den Bussen zu, als sie am Volkacher Freibadparkplatz zu der einmaligen Tour in den Süden starteten. Für die Zehntklässlerinnen war die Studienreise gleichzeitig die Abschlussfahrt ihrer Realschulzeit.

Auf der Camping-Ferienanlage bei Rom angekommen, startete das fünftägige Miteinander, das viele neue Freundschaften brachte. „Das gemeinsame Essen und die Kommunikation untereinander waren einmalig“, blickt Schulsprecherin Célina Michelle Ehrler (10. Klasse) zurück. In Gruppen wurden Stadt und Umgebung erkundet, im Speisesaal traf man sich dann immer zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Das Forum Romanum und das Kolosseum waren für Célina die Höhepunkte. „Da hatte man die ganze Geschichte von Rom unmittelbar vor Augen“, schildert sie. Für Schulsprecherin Dolores Prieto Pacheco (8. Klasse) war die Papstaudienz ein sehr emotionales Erlebnis. „Einige meiner Mitschülerinnen haben geweint, weil sie das so berührt hat“, erzählt sie von der Zusammenkunft von 70.000 Menschen aus aller Welt.

Besuch beim Papst und verschmutzte Strände

„Meine verstorbene Großmutter hätte sich gefreut, wenn sie erfahren hätte, dass ich beim Papst war“, sagt Julia Lindner, ebenfalls Schulsprecherin (9. Klasse). Die Sehenswürdigkeiten der Stadt hautnah zu erleben, war für sie das Größte: „Es war wunderschön.“ Den Ausflug ans Meer empfand sie dagegen als enttäuschend: „Der Strand war total verschmutzt. Überall Verpackungsmüll.“ Sie könne nicht verstehen, dass Menschen das Meer so verschmutzen. Dankbar sind die Schülersprecherinnen für die perfekte Organisation der Reise und den guten Service sowohl in den Bussen wie am Camping.

Das Fazit der drei Schulsprecherinnen: „Die Reise war wahnsinnig spannend und abwechslungsreich“, so Célina Michelle Ehrler. „Es war jeden Tag ein neues Erlebnis, oft anstrengend, weil wir viel laufen mussten, aber auch ziemlich cool“, sagt Dolores Prieto Pacheco. „Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir Schüler die Chance bekommen haben, überhaupt einmal nach Rom fahren zu können. Das gibt es nicht in jeder Schule - ein einmaliges Erlebnis. Quer durch alle Schulklassen haben wir uns besser kennen gelernt“, ergänzt Julia Lindner.

Wiederholung in fünf Jahren geplant

Schulleiterin Doris Roth, die vor der Reise noch sehr aufgeregt war, zeigte sich nach der Rückkehr entspannt und zufrieden: „Es war eine rundum gelungene Pilger- und Studienreise, die bei jedem Teilnehmer einen fortwährenden Eindruck hinterließ.“ Die Fünftklässler, die leider zuhause bleiben mussten, dürfen sich schon freuen, denn die Schulleiterin plant in fünf Jahren eine Wiederholung der Tour nach Rom.

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