WIESENTHEID

Romberg-Trio begeisterte

Das Romberg-Trio Reinhold Emmert (Violine), Johannes Borggrefe (Violoncello) und Andrea Goldschmitt (Klavier) gab im voll besetzten Historischen Pfarrhaus von Wiesentheid ein Benefizkonzert zu Gunsten der Renovierung der St.-Mauritius-Kirche. Die Musiker entführten die Zuhörer in die musikalische Welt der Romantik, wie es im Presseschreiben heißt.
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Das Romberg-Trio Reinhold Emmert (Violine), Johannes Borggrefe (Violoncello) und Andrea Goldschmitt (Klavier) gab im voll besetzten Historischen Pfarrhaus von Wiesentheid ein Benefizkonzert zu Gunsten der Renovierung der St.-Mauritius-Kirche. Foto: Romberg-Trio

Das Romberg-Trio Reinhold Emmert (Violine), Johannes Borggrefe (Violoncello) und Andrea Goldschmitt (Klavier) gab im voll besetzten Historischen Pfarrhaus von Wiesentheid ein Benefizkonzert zu Gunsten der Renovierung der St.-Mauritius-Kirche. Die Musiker entführten die Zuhörer in die musikalische Welt der Romantik, wie es im Presseschreiben heißt.

Mit über 100 Gästen war die Kapazität des Alban-Wolf-Saales, in dem Pfarrer Peter Göttke die Zuhörer begrüßte, erschöpft und einige Musikinteressierte mussten sogar wieder den Heimweg antreten. Wer einen Platz ergattert hatte, konnte zunächst Beethovens Trio in D-Dur (op. 70,1) lauschen. Der erste Satz Allegro vivace beginnt mit einem Unisono von Klavier, Violoncello und Violine, bevor das Thema von Instrument zu Instrument weitergegeben wird. Schon bei den ersten Klängen sei deutlich geworden, wie sehr die Musiker miteinander harmonieren.

Nach dem lebhaften ersten Satz folgte das wunderbar verträumte Largo, bevor im Presto wieder eine heitere Grundstimmung einkehrte. Die teils schnellen, teils getragenen Passagen der Streichinstrumente wurden stets durch das technisch brillante Klavierspiel kongenial unterstützt.

Nach einer kurzen Pause stand ein Klaviertrio von Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Das von Robert Schumann als Meistertrio bezeichnete Musikstück in vier Sätzen strahlte eine ruhende, positive Grundstimmung aus, von der sich die Zuhörer verzaubern ließen.

Die gespannte Aufmerksamkeit während der einzelnen Sätze entlud sich laut Mitteilung am Ende in frenetischen, teils stehenden Beifall. Die musikalische Leistung des Romberg-Trios sei umso höher zu bewerten, als hier zwei Rechtsanwälte und ein Arzt, die mit ihren jeweiligen Partnern insgesamt zehn Kinder haben, dennoch ihre Liebe und Leidenschaft zur Musik zu einer so hohen Perfektion getrieben haben.

Die Begeisterung für die Musik schlug sich auch in der Spende in Höhe von 1120 Euro zugunsten der Kirche nieder, die der Förderkreis St. Mauritius in Empfang nehmen durfte, heißt es in der Meldung noch. Die St. Mauritius-Kirche wird derzeit umfassend saniert (wir berichteten), am Sonntag zog die Kirchengemeinde vom Gotteshaus ins Pfarrheim um – das Übergangsquartier für die nächsten drei Jahre.

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