VOLKACH

Roden für das neue Belebungsbecken der Kläranlage

Der Startschuss für die Sanierung und Erweiterung der Volkacher Kläranlage ist gefallen. Seit Beginn dieser Woche wird das Gelände nördlich der Großkläranlage an der Dieselstraße mit einer Kettenraupe gerodet und geebnet.
Artikel drucken Artikel einbetten
Roden für das neue Belebungsbecken der Kläranlage
(fp) Der Startschuss für die Sanierung und Erweiterung der Volkacher Kläranlage ist gefallen. Seit Beginn dieser Woche wird das Gelände nördlich der Großkläranlage an der Dieselstraße mit einer Kettenraupe gerodet und geebnet. Auf dem Erweiterungsgelände soll ein neues Belebungsbecken zur Abwasserbeseitigung entstehen. Das kreisrunde Becken hat einen Durchmesser von 28 Meter und wird sieben Meter tief. Der Zeitplan ist straff. Noch in diesem Jahr soll die Bodenplatte für das Becken aus Stahlbeton fertig werden. Das erhofft sich zumindest Bauleiter Joachim Fella von der Firma Otto Heil aus Eltingshausen. Im kommenden Frühjahr werden dann die Beckenwände entstehen. „Wir sind beim Stahlbetonbau stark abhängig vom Wetter“, erklärt der Bauleiter. Ende 2015 soll das Projekt abgeschlossen werden. Wegen möglicher Altlasten aus dem benachbarten ehemaligen Tanklagergelände haben Fella und seine Kollegen Vorkehrungen getroffen. „Wir führen ein Grundwasser-Monitoring durch“, erklärt er. Sollten beim Bau des tiefen Beckens im Untergrund Kraftstoffe oder andere Altlasten entdeckt werden, kommen Reinigungsanlagen zum Einsatz, die das Unternehmen vor Ort hat. Die Reinigungstechnik steht laut Fella quasi auf „standby“. Nach letzten Schätzungen liegen die Kosten für die Sanierung bei 6,8 Millionen Euro. Foto: Foto: Pfannes
Der Startschuss für die Sanierung und Erweiterung der Volkacher Kläranlage ist gefallen. Seit Beginn dieser Woche wird das Gelände nördlich der Großkläranlage an der Dieselstraße mit einer Kettenraupe gerodet und geebnet. Auf dem Erweiterungsgelände soll ein neues Belebungsbecken zur Abwasserbeseitigung entstehen. Das kreisrunde Becken hat einen Durchmesser von 28 Meter und wird sieben Meter tief. Der Zeitplan ist straff. Noch in diesem Jahr soll die Bodenplatte für das Becken aus Stahlbeton fertig werden. Das erhofft sich zumindest Bauleiter Joachim Fella von der Firma Otto Heil aus Eltingshausen. Im kommenden Frühjahr werden dann die Beckenwände entstehen. „Wir sind beim Stahlbetonbau stark abhängig vom Wetter“, erklärt der Bauleiter. Ende 2015 soll das Projekt abgeschlossen werden. Wegen möglicher Altlasten aus dem benachbarten ehemaligen Tanklagergelände haben Fella und seine Kollegen Vorkehrungen getroffen. „Wir führen ein Grundwasser-Monitoring durch“, erklärt er. Sollten beim Bau des tiefen Beckens im Untergrund Kraftstoffe oder andere Altlasten entdeckt werden, kommen Reinigungsanlagen zum Einsatz, die das Unternehmen vor Ort hat. Die Reinigungstechnik steht laut Fella quasi auf „standby“. Nach letzten Schätzungen liegen die Kosten für die Sanierung bei 6,8 Millionen Euro.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.