Kitzingen

Reparatur des Pflasters erst im Frühjahr

Zu drei Themen informierte der Leiter des Bauamtes Kitzingen, Oliver Graumann, anlässlich der Bürgerversammlung in Etwashausen. Zunächst ging es den anwesenden Bürgern um die Pflasterschäden an der Schwarzacher Straße, insbesondere an der Sparkasse und am Gasthaus Walfisch. Der Unterbau unter den Pflastersteinen sei nicht mehr wasserdurchlässig und bei Starkregen könne das Wasser nicht mehr abfließen, sagte Graumann.
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Foto: Joachim Hofmannnn

Zu drei Themen informierte der Leiter des Bauamtes Kitzingen, Oliver Graumann, anlässlich der Bürgerversammlung in Etwashausen. Zunächst ging es den anwesenden Bürgern um die Pflasterschäden an der Schwarzacher Straße, insbesondere an der Sparkasse und am Gasthaus Walfisch. Der Unterbau unter den Pflastersteinen sei nicht mehr wasserdurchlässig und bei Starkregen könne das Wasser nicht mehr abfließen, sagte Graumann.

Die Firma, die den Straßenbelag verlegt habe, könne heute nicht mehr dafür belangt werden, da sie nach dem damaligen Stand der Technik keine Fehler bei der Bauausführung gemacht habe. Nach zwei vergeblichen Ausschreibungen, hat sich nun  eine Würzburger Pflasterfirma gefunden, die die Mängel beseitigen wird. "Bei den Reparaturarbeiten werden die Pflastersteine herausgenommen, eine Bearbeitung des Untergrundes vorgenommen und die Pflastersteine wieder eingesetzt", erklärte der Bauamtsleiter. Da dies jedoch erst im nächsten Frühjahr der Fall sein wird, wird der Bauhof für die Zwischenzeit ein Provisorium errichten.

Mischgebiet geplant

Thema Nummer zwei war die Eisgrube. Hier seien die Arbeiten abgeschlossen, sagte Graumann. Im Bereich des Zulaufes am Eingangsbereich sei eine Vertiefung von circa 1,50 Meter ausgehoben worden, die mit der Naturschutzbehörde und der Fischerzunft abgesprochen wurde.

Das dritte Bauvorhaben gilt der Entwicklung des brachliegenden Gebietes in der Schwarzacher Straße Ost/Lochweg. Hier plant die Firma Hering Immobilien ein Mischgebiet aus Wohngebäuden und gewerblichen Anwesen. Dabei soll aber kein produzierendes Gewerbe angesiedelt werden, um unnötige Lärmbelastung für die zukünftigen Anwohner zu vermeiden. Laut Graumann gelte es, ein passendes Verhältnis zwischen Gewerbe- und Wohngebiet zu finden. Es gibt derzeit zwei Bebauungspläne, 14 Gebäude sollen gebaut werden, aber eine Entscheidung ist aktuell noch nicht gefallen.

Ärger über Parkverhalten

Bei den Anliegen der Etwashäuser Bürger handelte es sich zum größten Teil um Verkehrsbelange. Klagen gab es über überhöhte Geschwindigkeit in der Flugplatzstraße, und über die Beschädigung des erst neu verlegten Straßensplitts auf dem bisherigen Schotterradweg nach Albertshofen durch landschaftliche Fahrzeuge. Für ein Ärgernis hielten die Anwesenden, dass an Freitagen der Hirtengraben und die Obere Neue Gasse von Besuchern der Moschee zugeparkt werde.

Die Befürchtung eines Bürgers, dass die Stadtverwaltung dem Antrag der Shisha Bar in der Gartenstraße auf Verlängerung der Öffnungszeiten für den Außenbereich befürworte, konnte OB Müller zerstreuen: "Es gibt keine Überlegung, diesem Antrag stattzugeben", sagte der Oberbürgermeister. 

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