Volkach

Rekruten legen ihr Gelöbnis ab

"Der seit 73 Jahren wachsende Baum des Freiheit muss weiter gegossen werden", sagte Oberstleutnant Frank Dannenberg beim feierlichen Gelöbnis in der Mainfrankenkaserne.
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Feierliches Gelöbnis
17 Rekrutinnen und Rekruten versprachen am Donnerstag in der Volkacher Mainfrankenkaserne feierlich, für Recht und Freiheit der Bundesrepublik Deutschland einzutreten und gegebenenfalls ihr Leben dafür zu riskieren.

"Der seit 73 Jahren wachsende Baum des Freiheit muss weiter gegossen werden", sagte Oberstleutnant Frank Dannenberg am Donnerstag in der Mainfrankenkaserne. Der Kommandeur des Logistikbataillons 467 nahm 17 Rekrutinnen und Rekruten den Eid auf die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ab. Etwa hundert Angehörige und Gäste wohnten der Feierstunde bei. Die Soldaten der 1. Kompanie des Logistikbataillon 467 versprachen für Recht und Freiheit einzutreten und gegebenenfalls ihr Leben dafür zu riskieren.

Begonnen hatte der Tag für die jungen Soldaten mit einer Führung der Angehörigen durch die Kaserne, bei der diese einen Einblick in Waffen und Gerät der Bundeswehr erhielten und sich das Leben in einer militärischen Unterkunft anschauen konnten. Nach einem Gelöbnisgottesdienst in der Stadtpfarrkirche in Volkach mit Militärpfarrer Johannes Müller meldete Major Oertel die Gelöbnisaufstellung Oberstleutnant Dannenberg.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs schweigen in Mitteleuropa die Waffen, erinnerte der Kommandeur. "Ein historisch langer Zeitraum." Die Vergangenheit sollte die Menschen lehren, Frieden und Freiheit nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Nur durch Pflege könne der Baum der Freiheit weiterwachsen und stürmische Zeiten überleben. Mit ihrem Eid auf die Verfassung schwören die Soldaten, die Bundesrepublik Deutschland gegen Gefahren von außen zu schützen und somit Gefahren den Frieden in Europas zu verkleinern.

Volkachs zweite Bürgermeisterin Gerlinde Martin betonte: "Die Bevölkerung weiß um die große Bedeutung der Bundeswehr zur Wahrung des Friedens in unserem Land." Sie zollte den angetretenen Rekruten Dank und Hochachtung. Mit ihrem Eid, Deutschland und seinen Menschen zu dienen, seien sie Vorbilder. Mit jazzigen Musikstücken umrahmte das Saxophon-Quartett des Heeresmusikkorps Veitshöchheim unter der Leitung von Stabsfeldwebel Sven Hippeli die Gelöbnisfeier.

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