RÜDENHAUSEN

Rekordjahr für die Rüdenhäuser Feuerwehr

13 Mal alarmiert – ein absolutes Rekordjahr war 2013 für die Feuerwehr in Rüdenhausen. Am spektakulärsten war dabei der 31. Mai, der Tag des Hochwassers, bei dem die 25 Aktiven vier Mal gerufen wurden und bei einem Einsatz sogar 13 Stunden am Stück vor Ort waren. Sehr stolz auf seine Kameraden zeigte sich der 1. Kommandant Steffen Ackermann in seinem Rückblick während der Jahreshauptversammlung.
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Ausgezeichnet: Der 1. Kommandant Steffen Ackermann freute sich, seine Feuerwehrkameraden Dieter Hüßner, Alexander Maul, Uwe Pfeiffer und Thomas Linzert für ihre Treue zur Feuerwehr Rüdenhausen auszeichnen zu können. Auch der 2. Kommandant Ludwig Dürr gratulierte (von links).
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13 Mal alarmiert – ein absolutes Rekordjahr war 2013 für die Feuerwehr in Rüdenhausen. Am spektakulärsten war dabei der 31. Mai, der Tag des Hochwassers, bei dem die 25 Aktiven vier Mal gerufen wurden und bei einem Einsatz sogar 13 Stunden am Stück vor Ort waren. Sehr stolz auf seine Kameraden zeigte sich der 1. Kommandant Steffen Ackermann in seinem Rückblick während der Jahreshauptversammlung.

Neun Jugendliche

Glücklich schätze sich Ackermann, dass die neun Jugendlichen der Wehr sich neben den zwölf Übungseinheiten auch an Aktivitäten wie dem 24-Stunden-Schwimmen, dem Jugendfeuerwehr-Zeltlager in Fahr und der „Tour de Müll“ mit großem Eifer beteiligten. Als Neumitglied der Jugendwehr war erstmals auch der junge Christoph Nürnberger dabei. Mit Martin Waldmann und Miriam Kopp konnten zwei Freiwillige gewonnen werden, die heuer die Ausbildung zum Atemschutzträger absolvieren werden und die erforderliche Dreifach-Besetzung nun ermöglichen.

Für das Jahr 2014 wird ein Sommerfest geplant, währenddessen soll das neue Feuerwehrfahrzeug, ein Löschfahrzeug MLF 10/6 der Marke Iveco/Magirus, gesegnet werden. Aufgrund der Förderung durch den Staat konnte für die Wehr ebenfalls ein neuer Mannschaftstransportwagen angeschafft werden. „Ich hoffe, dass sich alle an den Mehrübungen beteiligen, die für den Umgang mit dem neuen Fahrzeug und der Ausrüstung erforderlich sein werden“, wünschte sich der 1. Kommandant.

Damit die Organisation im Feuerwehrverein reibungslos ablaufen kann, standen Neuwahlen an. Mit Dieter Hüßner wurde ein langjähriges Mitglied der Wehr zum ersten Vorsitzenden gewählt. Als Kassier fungiert weiterhin Michael Dürr, sowie Miriam Kopp als Schriftführerin. Jürgen Bock und Michael Müller stellten sich für den Posten der Vertrauensmänner zur Verfügung. Zum Jugendwart wurde Jochen Schwemmer bestellt, sein Stellvertreter ist Martin Lang. Kassenprüfer sind nach wie vor Wilhelm Pfeiffer und Karl Heinz Rebitzer.

Hilfe auf Kosten der Freizeit

„Es gibt immer noch Kameraden, die anderen auf Kosten ihrer eigenen Freizeit Hilfe leisten“, betonte Steffen Ackermann. Deshalb war es ihm eine besondere Ehre, zusammen mit seinem Stellvertreter Ludwig Dürr langjährige Aktive ehren zu können. Es wurden für zehn Jahre Nico Politzki und für 20 Jahre Michael Linzert und Thomas Linzert ausgezeichnet.

Den Ehrenkrug überreichten die Kommandanten Alexander Maul, der in seinen 25 Dienstjahren schon als Maschinist, Gruppenführer und Jugendwart tätig war. Dafür erhielt Maul auch von Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm die Auszeichnung der Bayerischen Landesregierung und von Bürgermeister Gerhard Ackermann eine Medaille mit dem Wappen der Gemeinde.

Bereits seit 30 Jahren aktiv sind Uwe Pfeiffer als Maschinist und Gerätewart und Dieter Hüßner, der im Vorstand als Fahnenträger und seit dem Jahr 2006 als Atemschutzgerätewart der Feuerwehr Rüdenhausen in der Verantwortung steht.

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