Großlangheim

Regenrückhaltebecken müssen saniert werden

Die acht Regenrückhaltebecken am Rand der Großlangheimer Weinberge müssen saniert werden. Im Laufe der Jahrzehnte ist dort Boden eingeschwemmt worden und so mancher Bewuchs hat sich entwickelt.
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Die acht Regenrückhaltebecken am Rand der Großlangheimer Weinberge müssen saniert werden. Im Laufe der Jahrzehnte ist dort Boden eingeschwemmt worden und so mancher Bewuchs hat sich entwickelt. Bürgermeister Karl Höchner erklärte in der Ratssitzung, dass das eingeschwemmte Material bisher immer wieder entnommen wurde, nun sei eine generelle Sanierung der Becken an der Zeit.

Um das Gelände vermessen zu können, wurden schon Büsche entfernt. Die Ergebnisse werden, sobald sie vorliegen, mit alten Bauplänen verglichen, um feststellen zu können, wie hoch sich die Bodeneinträge im Laufe der Jahre summierten. "Sie scheinen aber nicht extrem zu sein", sagte Höchner. Nach den Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes (WWA) müssen auch die Büsche an den Anschlussbereichen der Bauwerke gerodet werden.

Arc.grün ermittelt notwendige Arbeiten

Das Planungsbüro Arc.grün wurde beauftragt zu ermitteln, welche Arbeiten notwendig sind, um überzogene Maßnahmen zu verhindern. Auf jeden Fall müssen aber in den fünf Becken der Flurlage "Hardt", den zwei Becken in der Lage "Leitlein" und im großen Becken am "Brotacker" der Bewuchs entfernt und angeschwemmtes Material entfernt werden. Außerdem sollen lose Wasserbausteine befestigt und das Material auf einen Acker der Gemeinde in der Lage "Leitlein" gefahren werden. "Die Erhaltung der Funktionstüchtigkeit der Regenrückhaltebecken ist Aufgabe der Gemeinde", fasste der Bürgermeister zusammen.

Als Ergebnis der Ausschreibung für Erd- und Pflasterarbeiten gab der Bürgermeister bekannt, dass die Kitzinger Firma Rank mit 220 703 Euro (brutto) das günstigste Angebot abgab. Es wurde einstimmig akzeptiert.

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