Michelfeld

Regen lässt Zuhörer in die Kirche fliehen

Da konnte der Leiter des Männergesangvereins Michelfeld, Richard Haack, den Apostel Petrus als Wettergott noch so bitten: Ein Regenschauer leerte den Platz, das Konzert wurde im Gotteshaus fortgesetzt.
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Unter den Klängen der Hohenbühler Alphornbläser flüchten die Besucher der Serenade am Samstag in Michelfeld aus dem Freien in die Kirche, wo das Konzert mit drei Chören, einem Posaunenquartett und den Alphornbläsern trocken fortgesetzt werden konnte. Foto: Robert Haaß

Da konnte der Leiter des Männergesangvereins Michelfeld, Richard Haack, den Apostel Petrus als Wettergott noch so bitten: Die Serenade des Gesangvereins wurde schon beim Auftritt der ersten Gäste, der Hohenbühler Alphornbläser aus Seinsheim, in die neben dem idyllischen Dorfplatz gelegene Kirche vertrieben. Ein kräftiger Regenschauer leerte Tische und Bänke, das Abendkonzert wurde im Gotteshaus fortgesetzt.

Etliche Gäste hatte sich der MGV Michelfeld für diesen Abend zur Verstärkung geholt, da waren die Alphornbläser, die tatsächlich mit vier der für unsere Gegend doch etwas skurril wirkenden Instrumente eine ganz eigene, halt durch prasselnden Regen begleitete, Stimmung produzierten.

Zum Frühling gehört auch der Niederschlag

Die Michelfelder hatten zuvor schon den "Frühlingseinzug" intoniert und zum Frühling gehört eben auch der Niederschlag. Den Frühling besang auch der Landfrauenchor des Landkreises, ebenfalls unter der Leitung von Richard Haack, gleich in zwei Liedern. "Die Welt ist schön" stellte der Männergesangverein Eintracht Buchbrunn, der von Willi Hobl geleitet wurde, fest.

Das Posaunenquartett erfreute die Zuhörer mit Musik unter anderem von Edward Elgar und Georg Friedrich Händel. Und traditionell gab es zum Abschluss das gemeinsam gesungene Lied "Der Mond ist aufgegangen".

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