VOLKACH

Realschule besucht Hebammen

Die Klasse 10b der Mädchenrealschule Volkach besuchte die Hebammenpraxis von Gerdi Endres. Die Mädchen hatten viele Fragen.
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Realschule besucht Hebammen
Die Klasse 10b der Mädchenrealschule Volkach besuchte im Rahmen des Biologieunterrichtes die Hebammenpraxis von Gerdi Endres, der Mutter einer Schülerin. Begleitet wurden sie von ihrer Biologielehrerin Martina Heidenfelder und Kerstin Page. Gerdi Endres gab einen Einblick in den Themenbereich „Schwangerschaft und Geburt“. Dabei wurden nicht nur die „einfachen“ Fragen, beispielsweise „Wie lange dauert eine Schwangerschaft?“ beantwortet, sondern auch darauf eingegangen, welche Komplikationen auftreten können. Geduldig ging sie auf die Fragen der Mädchen ein und erklärte diese mit Begeisterung für das entstehende Leben, angesichts des nicht immer einfachen Themas. Gerdi Endres kritisierte aber auch immer wieder die Politik und die staatlichen Rahmenbedingungen, die dazu beitragen, dass das Handwerk der Hebammen stark einschränkt wird. So begleiten immer weniger Hebammen Hausgeburten, da sie sich schlichtweg die Haftpflichtversicherungen für diese Tätigkeit nicht mehr leisten können. Die erfahrene Hebamme nannte auch Beispiele von Hebammen, die sich deshalb sogar vor Gericht verantworten mussten und nun im Gefängnis sitzen. Foto: Foto: KERSTIN PAGE
Die Klasse 10b der Mädchenrealschule Volkach besuchte im Rahmen des Biologieunterrichtes die Hebammenpraxis von Gerdi Endres, der Mutter einer Schülerin. Begleitet wurden sie von ihrer Biologielehrerin Martina Heidenfelder und Kerstin Page. Gerdi Endres gab einen Einblick in den Themenbereich „Schwangerschaft und Geburt“. Dabei wurden nicht nur die „einfachen“ Fragen, beispielsweise „Wie lange dauert eine Schwangerschaft?“ beantwortet, sondern auch darauf eingegangen, welche Komplikationen auftreten können. Geduldig ging sie auf die Fragen der Mädchen ein und erklärte diese mit Begeisterung für das entstehende Leben, angesichts des nicht immer einfachen Themas. Gerdi Endres kritisierte aber auch immer wieder die Politik und die staatlichen Rahmenbedingungen, die dazu beitragen, dass das Handwerk der Hebammen stark einschränkt wird. So begleiten immer weniger Hebammen Hausgeburten, da sie sich schlichtweg die Haftpflichtversicherungen für diese Tätigkeit nicht mehr leisten können. Die erfahrene Hebamme nannte auch Beispiele von Hebammen, die sich deshalb sogar vor Gericht verantworten mussten und nun im Gefängnis sitzen.

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