MARKTSTEFT

Raummodule erweitern Kindergarten

Die Zahl der Kinder in Marktsteft wächst kontinuierlich. Eine positive Nachricht, die allerdings die Stadt selber vor große Aufgaben stellt.
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Schlüsselübergabe: Gruppenleiterin Jutta Bachmann, Kindergartenleiterin Anke Gernert und Pfarrer Peter Stier freuen sich gemeinsam mit den Kindern über die Schlüssel für die neue Kindergartengruppe, überreicht von Bürgermeister Dieter Lang (von links). Foto: Foto: Robert HAASS

Die Zahl der Kinder in Marktsteft wächst kontinuierlich. Eine positive Nachricht, die allerdings die Stadt selber vor große Aufgaben stellt. Erst im April dieses Jahres wurde die Erweiterung des Kindergartens in der Stadt feierlich eingeweiht – und nur wenig später war der Platz schon wieder zu knapp. Am Dienstagvormittag überreichte Bürgermeister Dieter Lang die Schlüssel für eine weitere Erweiterung an den Träger des Kindergartens, Pfarrer Peter Stier. Das Problem mit der neuerlichen Erweiterung des Kindergartens: Es musste schnell gehen, bis zum Januar 2016 sollte zu den bestehenden beiden Kindergarten- und zur Krippengruppe eine weitere Krippengruppe bezugsfertig sein. Erste Gespräche mit Architekten zeigten allerdings: Das wird gar nicht einfach. Denn zum einen ist das Gelände auf dem Areal des Kindergartens weitgehend ausgeschöpft. Zum anderen braucht eine bauliche Erweiterung einfach ihre Zeit, von den Kosten ganz zu schweigen. Die Lösung: Spezielle Container, weil's besser klingt, auch Raummodullösung genannt. Und hier wurde die Stadt noch rechtzeitig vor der großen Nachfrage nach solchen Containern fündig: Für gut 150 000 Euro konnte die Stadt die jetzige Lösung auf dem ehemaligen Hartplatz inklusive Anschlüsse und Einrichtung verwirklichen.

Am Dienstagvormittag übergab Lang symbolisch die Schlüssel für die rund 150 Quadratmeter große Anlage an den Pfarrer. Untergebracht sind hier nun eine der beiden Kindergartengruppen, die beiden Krippengruppen sind im Hauptgebäude. Dank des großen räumlichen Angebots kann auch die Mittagsbetreuung der Schulkinder ab dem kommenden Jahr her statt finden.

Klar ist aber allen Beteiligten auch: Die Raummodullösung kann nur eine Übergangslösung sein. Die Stadt hat nun ein bis zwei Jahre Luft, sich Gedanken über eine bauliche Erweiterung des Kindergartens zu machen.

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