Biebelried

Rat sucht Lösung für optimale Hofeinfahrt

Ein ungewöhnlicher Ortstermin: Vor einem Biebelrieder Bauernhof fanden Fahrversuche mit Autos, Traktoren und Lastern statt. Warum das Ganze?
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Suche nach einer Lösung: Die Gemeinde Biebelried würde Straßenbreite und Radien bei der Neugestaltung des Bereichs zwischen Hauptstraße und Kaltensondheimer Weg verändern, um für ein landwirtschaftliches Anwesen eine gute Einfahrt zu ermöglichen. Foto: Gerhard Krämer
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Nachdem die Bundesstraße 8, die Würzburger Straße, nicht mehr durch Biebelried führt, kann die Straße im Zuge der Dorferneuerung umgestaltet werden. Damit hat sich der Gemeinderat mehrmals ausführlich befasst. Auch mit dem "Bypass" parallel zur Würzburger Straße zwischen Hauptstraße und Kaltensondheimer Weg. Der war einst geschaffen worden, damit landwirtschaftliche Fahrzeuge nicht auf die B 8 fahren mussten. Die ganze Fläche soll jetzt mit viel Grün vor dem angrenzenden landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Weberbauer umgestaltet werden.

Die Familie hatte damals Grund für die Begleitstraße abgegeben und wünscht sich nun deren Erhalt, um weiterhin gut in ihren Hof einfahren zu können. Jetzt gab es einen Ortstermin, zusammen mit Bürgermeister Roland Hoh, einigen Ratsmitgliedern, Architekt Norbert Stieber und  Reiner Väth, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft.

Tags zuvor hatte der Gemeinderat nichtöffentlich das Thema auf der Tagesordnung gehabt. Dabei war signalisiert worden, falls die Familie neben ihrer bestehenden Hofeinfahrt eine weitere auf dem Begleitweg möchte, werde die Gemeinde den dafür benötigten Grund verkaufen. Allerdings müsse die Familie die Kosten für Rampe und Stützmauer selbst tragen.

Seitens des Gemeinderats wurde dies aber als nicht wirtschaftlich betrachtet. Vielmehr sei eine Verbreiterung der Hofeinfahrt die bessere Lösung, hieß es. Dazu gab es dann auch Fahrversuche mit Schlepper und großem Hänger.

Signalisiert wurde der Familie, dass die bisher vorgesehenen Radien und die Fahrbahnbreite bei der Grünfläche durchaus verändert werden können. Flugs waren neue rote Linien eingezeichnet. Jetzt berät die Familie unter sich; dann soll ein Gespräch mit dem Bürgermeister stattfinden, in dem eine Lösung gesucht werden soll.

Als problematisch wurde der Verkehr angesehen, der immer noch durch den Ort den kürzesten Weg sucht und ein Rangieren mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen erschwert. Hierzu werde es aber in der Hauptstraße Veränderungen geben. Der Bereich vor der Kirche könnte nämlich Spielstraße werden.

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