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Kitzingen

Raser erwischt: Mit Tempo 165 unterwegs

Im Bereich des Biebelrieder Kreuzes haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried am Montag zwei Autofahrer erwischt, die erheblich zu schnell unterwegs waren.
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Polizist mit Radargerät (Symbolbild) Foto: Foto: Hälker

Im Bereich des Biebelrieder Kreuzes haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried am Montag zwei Autofahrer erwischt, die erheblich zu schnell unterwegs waren.

Gegen 9.30 Uhr raste ein Audi mit tschechischer Zulassung auf der A 3 kurz nach dem Biebelrieder Kreuz mit 193 Sachen an einer Messstelle der Autobahnpolizei vorbei. Erlaubt waren 120 km/h. Das hat ein Bußgeld von 600 Euro, vier Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot zur Folge.

Mit einem noch höheren Bußgeld muss ein Sportwagenfahrer aus Österreich rechnen, dem zivile Verkehrsüberwacher mit ihrem Videofahrzeug auf der B 8 gefolgt waren. Statt mit 100 km/h rauschte der Mann mit „165“ in Richtung Kitzingen. Als die Beamten den Mann in dem 495 PS starken Jaguar stoppten und ihn mit dem Messergebnis konfrontierten, räumte der 27-Jährige unumwunden ein, das Tempolimit ignoriert zu haben. Für den Test des Wagens war er extra nach Würzburg angereist.

Die flotte Probefahrt wird ihn nun rund 900 Euro Bußgeld kosten, sowie vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei und ein Fahrverbot von zwei Monaten einbringen.

Hinweis der Polizei: "Bei den angegebenen Folgen, die die beiden Raser zu erwarten haben, besteht ein scheinbarer Widerspruch in der Höhe des Bußgeldes. Während der Audifahrer auf der A 3 wegen einer Überschreitung von 73 km/h mit einem Bußgeld von 600 Euro rechnen muss, erwartet den Schnellfahrer auf der B 8 ein wesentlich höheres Bußgeld, obwohl er nur 65 km/h schneller als erlaubt unterwegs war."

Das resultiere daraus, dass dem Sportwagenfahrer vorsätzliches Handeln unterstellt werde und deshalb der Verstoß mit dem doppelten Bußgeld (von ursprünglich 440 Euro) geahndet wird, so die Polizei in einer Meldung.
 

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