Kitzingen

Raphael Stöckl wird Kammersieger und Prüfungsbester

Die Kitzinger Maler- und Lackierer-Innung sprach sechs junge Männer als frisch gebackene Gesellen frei. Dabei ragte Raphael Stöckl heraus, den Innungsobermeister Thorsten Wahner als Prüfungsbesten auszeichnete. Obendrein wurde der Kitzinger auch noch Kammersieger im Leistungswettbewerb der Maler und Lackierer geworden, wofür er einen Buchpreis erhielt. Der Iphöfer Julius Kolesch glänzte ebenfalls mit der Note von 1,1 im Berufsschulzeugnis.
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Der Obermeister der Kitzinger Maler- und Lackierer-Innung, Thorsten Wahner (vorne von links), gratulierte dem Kammersieger Raphael Stöckl sowie den weiteren Gesellen Tobias Popp, Shaid Mekki, und Maximilian Folly. Mit dem erfolgreichen Berufs-Nachwuchs freuten sich (hinten) stellvertretender Berufsschulleiter Martin Reith, Kreishandwerksmeisterin Monika Henneberger, Berufsschullehrer Wolfgang Einhellinger und Prüfungsausschussvorsitzender Thomas Stöckl. Foto: Hartmut Hess

Die Kitzinger Maler- und Lackierer-Innung sprach sechs junge Männer als frisch gebackene Gesellen frei. Dabei ragte Raphael Stöckl heraus, den Innungsobermeister Thorsten Wahner als Prüfungsbesten auszeichnete. Obendrein wurde der Kitzinger auch noch Kammersieger im Leistungswettbewerb der Maler und Lackierer geworden, wofür er einen Buchpreis erhielt. Der Iphöfer Julius Kolesch glänzte ebenfalls mit der Note von 1,1 im Berufsschulzeugnis.

"Für uns ist es immer etwas Besonderes, eine eigene Freisprechungsfeier in einem würdigen Rahmen durchführen zu können", meinte Thorsten Wahner und begrüßte auch Ehren-Obermeister Dieter Lorenz. Kreishandwerksmeisterin Monika Henneberger beglückwünschte die Freigesprochenen und orakelte, dass es Auszubildende, Lehrherrn und Eltern nicht immer nur einfach miteinander gehabt hätten. Die Friseurmeisterin sah die Farbe als Element, das die beide Berufe verbinde. Sie vertrat die Ansicht, dass heute mehr denn je der Spruch gelte, dass das Handwerk einen goldenen Boden habe. Die Kreishandwerksmeisterin zeigte auf, dass die Maler mit 770 Betrieben in Unterfranken auf Platz fünf unter den  zehn beliebtesten Ausbildungsberufen stünden.

Martin Reith, stellvertretender Schulleiter der Würzburger Josef-Greising-Schule, würdigte die enge Zusammenarbeit der Partner in der dualen Ausbildung, was den Auszubildenden zugute komme. Die jungen Leute könnten sich sicher sein, das nötige Know-How für künftige Aufgaben mitzubringen. Das hätten sie in der praktischen und theoretischen Prüfung bewiesen.

"Begreifen sie die Bildung als Chance für ihre persönliche und berufliche Entwicklung", wandte sich Reith an die jungen Gesellen und wünschte sich, sie in ein paar Jahren an der Meisterschule in Würzburg wieder zu sehen. "Ein Junggeselle hat noch viel zu lernen", gab Berufsschullehrer Wolfgang Einhellinger zu bedenken. Er ging auf die ehemalige Tradition der Gesellen-Wanderjahren ein und machte deutlich, dass diese Wanderjahre sehr sinnvoll gewesen seien.

Folgende frisch gebackene Gesellen wurden freigesprochen: Raphael Stöckl aus Kitzingen, Maximilian Folly aus Ochsenfurt, Jeyjey Becker aus Iphofen, Julius Kolesch aus Iphofen, Shaid Mekki aus Mainstockheim, Tobias Popp aus Würzburg.

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