Kitzingen

Rainer Müller führt weiter das KiKaG-Narrenschiff

Das Narrenschiff der Kitzinger Karnevalsgesellschaft (KiKaG) geht mit den bisherigen Präsidiumsmitgliedern in die Zukunft. Bei den von Senatspräsident Volkhard Groß und Pfarrer Uwe Bernd Ahrens geleiteten Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung erhielten Präsident Rainer Müller, Vizepräsident Thomas Reichert, Geschäftsführer Ralf Schweiger, Schriftführerin Ulla Götz mit ihrem Stellvertreter Bertram Dehn sowie Säckelmeister Johannes Waldmann im Paket eine ungeteilte Zustimmung. Als Kassenprüfer fungieren Richard Böhm und Ehrenpräsident Norbert Schober.
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Das Narrenschiff der Kitzinger Karnevalsgesellschaft steuern (von links) Präsident Rainer Müller, Vizepräsident Thomas Reichert, Geschäftsführer Ralf Schweiger, Säckelmeister Johannes Waldmann sowie die Schriftführer Ulla Götz und Bertram Dehn. Foto: Hartmut Hess

Das Narrenschiff der Kitzinger Karnevalsgesellschaft (KiKaG) geht mit den bisherigen Präsidiumsmitgliedern in die Zukunft. Bei den von Senatspräsident Volkhard Groß und Pfarrer Uwe Bernd Ahrens geleiteten Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung erhielten Präsident Rainer Müller, Vizepräsident Thomas Reichert, Geschäftsführer Ralf Schweiger, Schriftführerin Ulla Götz mit ihrem Stellvertreter Bertram Dehn sowie Säckelmeister Johannes Waldmann im Paket eine ungeteilte Zustimmung. Als Kassenprüfer fungieren Richard Böhm und Ehrenpräsident Norbert Schober.

Nicht so harmonisch wie die Neuwahlen gestaltet sich bei der KiKaG seit Monaten die Frage, wo denn ab der kommenden Session die Rosenmontags-Prunksitzung stattfinden wird. Wegen der Verschärfung von öffentlichen Veranstaltungsvorschriften ist die Frage des Veranstaltungsorts derzeit noch offen. Das Präsidium befindet sich in Gesprächen mit der Stadt und hofft, dass demnächst eine politische Entscheidung fallen werde.

"Die an uns gerichteten Erwartungen waren im vergangenen Jahr recht hoch", konstatierte Rainer Müller und er fand, dass die KiKaG ein gutes Jahr hingelegt habe mit einer fast ausverkauften Prunksitzung. Erstmals hatte die Gesellschaft eine weinselige Narrensitzung ausgerichtet, die nur positives Feedback nach sich gezogen habe und deshalb heuer wieder organisiert wird. Um die Tradition aufrecht zu erhalten, wird heuer wieder ein Ordenskommers stattfinden und im Sommer jeweils Sommerfeste für Erwachsene und Kinder. Eine Neuerung wird in der neuen Session eine Frauensitzung sein, wie Rainer Müller ankündigte. Der Präsident dankte namentlich einigen Mitgliedern wie Tatjana Günter und Claudia Schweiger, die sich sehr einsetzen. "Wir brauchen aber noch mehr Leute, die mitarbeiten", forderte Rainer Müller, der das Beispiel Liederheft nannte, für das es mehr Helfer bedarf, um das Heft mit Inhalten zu füllen und Sponsorengelder an Land zu ziehen.

"Die KiKaG ist ein traditionsreicher Verein und das soll auch so bleiben", sagte Rainer Müller. Geschäftsführer Ralf Schweiger schlug in die gleiche Kerbe und hoffte, "dass die KiKaG genügend Freiwillige finden wird, um das Narrenschiff in die Zukunft zu lenken". "Wir hatten im Präsidium wirklich viel zu tun und sind teilweise erst um Mitternacht aus manchen Sitzungen heraus", verriet der Geschäftsführer.

Säckelmeister Johannes Waldmann schilderte, dass die Rosenmontags-Prunksitzung ebenso kein Geld abwarf, wie auch der Kinderfasching. Die komplette Session habe unter dem Strich einen vierstelligen Minusbetrag mit sich gebracht. Ex-Präsident Wolfram Beha wünschte sich mehr Engagement des Präsidiums in Richtung des historischen Kellerspiels, das heuer aber wegen Bauarbeiten nicht stattfinden kann.

Bei der Aussprache zu den Berichten waren besonders der Kinderfasching und der Verkauf der Umzugsretter-Buttons beim Landkreis-Faschingsumzug Themen. Das Schlusswort hatte Thomas Reichert, er nutzte die Gelegenheit, Rainer Müller für sein großes Engagement zum Wohl der Gesellschaft zu danken. Der Präsident ermunterte die Mitglieder noch, sich öfter direkt an die Präsidiumsmitglieder zu wenden, dann könnten manche Gerüchte aus der Welt geräumt werden.

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