Wiesentheid

Raiffeisenbank eG mit erfolgreichem Geschäftsjahr

In der Steigerwaldhalle in Wiesentheid fand die erste Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Volkacher Mainschleife-Wiesentheid eG nach der Fusion statt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Ernst Hey begrüßte laut einer Pressemitteilung neben fast 100 Vertreterinnen und Vertretern der Bank auch zahlreiche Ehrengäste aus Kommunalpolitik, der genossenschaftlichen Gruppe sowie ehemalige Vorstände und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die erste Vertreterversammlung nach der Fusion. Unser Bild zeigt (von links): Der künftige Aufsichtsratsvorsitzende Robert Menz, Vorstandsvorsitzender Direktor Roland Rößert, Aufsichtsratsvorsitzender Ernst Hey, Regionaldirektor Roland Streng und der künftige Vorstandsvorsitzende Direktor Martin Weber. Foto: Raiffeisenbank

In der Steigerwaldhalle in Wiesentheid fand die erste Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Volkacher Mainschleife-Wiesentheid eG nach der Fusion statt.  Der Aufsichtsratsvorsitzende Ernst Hey begrüßte laut einer Pressemitteilung neben fast 100 Vertreterinnen und Vertretern der Bank auch zahlreiche Ehrengäste aus Kommunalpolitik, der genossenschaftlichen Gruppe sowie ehemalige Vorstände und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Vorstandsvorsitzende Roland Rößert ging in seinem Bericht des Vorstandes zuerst auf die allgemeine Wirtschaftslage ein, bevor er solide Zahlen aus dem ersten gemeinsamen Geschäftsjahr 2018 verkündete.Die Bilanzsumme stieg um 18 Millionen Euro auf nunmehr 488 Millionen Euro an. Das entspricht einem Plus von 3,9 Prozent. Das bilanzwirksame Kundenkreditvolumen ist um 4,3 Millionen, bzw. 1,7 Prozent angestiegen. Firmen und Bevölkerung schenkten der Raiffeisenbank 2018 erneut ihr Vertrauen, denn die bilanziellen Kundeneinlagen stiegen um weitere 16,3 Millionen Euro auf nun 370 Millionen Euro an. Das entspricht einem Plus von 4,6 Prozent.  Das betreute Kundenvolumen stieg um 33 Millionen Euro auf nunmehr 921 Millionen Euro an.

Ein wichtiger Teil des Betriebsergebnisses ist das zinsabhängige Geschäft. Die Zinsspanne lag per 31.12.2018 bei 1,91 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme und damit etwa auf Vorjahresniveau. Im Jahr 2018 wurden die Erträge im Dienstleistungssektor auf 2,975 Millionen Euro ausgebaut, das entspricht 0,61 Prozent. Die Betriebskosten lagen im Berichtsjahr über dem Verbandsschnitt, dies war aber auch bedingt durch Sonderfaktoren, wobei Rößert für das laufende Geschäftsjahr bereits Entspannung signalisierte. Das gute Betriebsergebnis von 4,1 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018 ermöglicht es der Bank, das Eigenkapital bzw. die Rücklagen weiter zu steigern.

9585 Mitglieder sind zum 31.12.2018 Teilhaber der Genossenschaftsbank. Rößert erläuterte, dass aufgrund des guten Ergebnisses auch für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 3,5 Prozent an die Mitglieder ausgezahlt wird. Zum Schluss seines Berichtes ging der Bankvorstand auf die Bedeutung einer starken Genossenschaftsbank in der Region ein. Beide fusionierte Banken haben in ihrem Geschäftsgebiet in den vergangenen 10 Jahren zusammen 457 000 Euro an Spenden für Vereine, soziale und kulturelle sowie kirchliche Einrichtungen zur Verfügung gestellt und insgesamt 4,6 Millionen Euro Gewerbesteuern an die Kommunen ausgezahlt.

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsratsvorsitzende Ernst Hey trug u. a. vor, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 ordnungsgemäß erstellt wurden. Er las die zusammenfassenden Schlussbemerkungen des Prüfverbandes vor.  Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Er dankte allen, die zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben. Hey übergab anschließend das Wort an den Regionaldirektor Roland Streng vom Genossenschaftsverband für die Durchführung der nächsten Tagesordnungspunkte. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden von den Vertreterinnen und Vertretern einstimmig genehmigt, ebenso die vorgeschlagene Gewinnverwendung. Vorstand und Aufsichtsrat wurden von den Vertretern einstimmig entlastet. Streng bedankte sich bei Vorstand und Aufsichtsrat für die geleistete erfolgreiche Arbeit. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat schieden Ernst Hey (Rüdenhausen), Robert Menz (Volkach) und Peter Fechner (Wiesentheid) turnusmäßig aus. Der Aufsichtsratsvorsitzende Ernst Hey hat die Altersgrenze gemäß Satzung erreicht und kann daher nicht mehr wiedergewählt werden. Es erfolgte keine Nachwahl. Robert Menz und Peter Fechner stellten sich wiederum zur Wahl in den Aufsichtsrat und wurden einstimmig gewählt.

Den letzten Tagesordnungspunkt, die Verabschiedung des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Roland Rößert und des langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst Hey, übernahm der künftige Vorstandsvorsitzende Direktor Martin Weber zusammen mit Regionaldirektor Roland Streng. Für Roland Rößert fand die offizielle Verabschiedung bereits in der Vorwoche statt.  Martin Weber ging noch einmal auf die Stationen des beruflichen Werdeganges seines scheidenden Vorstandskollegen ein und führte aus, dass dieser sehr stolz auf das Geleistete sein kann.  Regionaldirektor Roland Streng dankte Roland Rößert für sein großes Engagement in den 49 Berufsjahren in der Genossenschaftssparte.   Für seine Verdienste um das Genossenschaftswesen erhielt dieser aus den Händen des GVB-Vorstandes Dr. Alexander Büchel die goldene Ehrennadel des DGRV verliehen.

Direktor Martin Weber würdigte das große ehrenamtliche Engagement von Ernst Hey in seiner Laudatio. Hey ist bereits seit 30 Jahren Mitglied des Gremiums, davon stattliche 25 Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender. Allein drei Fusionen wurden in diesem Zeitraum von Ernst Hey mit verantwortet. Die Bilanzsumme hat sich von 50 Mio. Euro auf ca. 500 Mio. Euro fast verzehnfacht.

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.