Kitzingen

Quartalsbilanz der Kitzinger Feuerwehr: Fernseher im Tiefflug

In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres wurde die Kitzinger Feuerwehr zu 49 Einsätzen gerufen. Dabei gab es auch wieder einige kuriose Momente.
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Zwischen Westheim und Biebelried musste nach einem Unfall eine Person von der Kitzinger Feuerwehr aus dem Auto befreit werden.  Foto: Feuerwehr Kitzingen
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Im vierten Quartal 2019 wurde die Kitzinger Feuerwehr zu insgesamt 49 Einsätzen gerufen. Wie es in einem Pressebericht weiter heißt, waren dabei Türöffnungen mit zehn Alarmierungen an der Spitze. Gleich dahinter folgen acht Verkehrsunfällen im Stadtgebiet. Auf Platz drei in der "Hitliste" der Alarmierungen folgen  Brandmeldeanlagen, hier gab es sieben Alarmierungen.

Brennt die evangelische Stadtkirche? Auch diese Frage beschäftigte die Kitzinger Wehr. Aufziehender Nebel, angestrahlt von der Beleuchtung der Stadtkirche, sah offensichtlich wie aufsteigender Rauch im Feuerschein aus. Die Retter waren nach der Alarmierung schnell vor Ort und konnten Entwarnung gegeben. Eine weitere Brandnachschau sowie drei brennende Mülleimer komplettierten die Brandeinsätze.

Mit der Drehleiter wurden zudem zwei erkrankten Personen in Tragehilfen aus den Obergeschossen von Wohnhäusern sicher nach unten auf den Boden gebracht. Gasgeruch führte laut Quartalsbericht zu zwei Einsätzen, bei denen außer Messen kein weiteres Eingreifen notwendig war.

Kuriose Einsätze

Glasscherben, die nach einem Wurf eines Fernsehers auf die Straße zu stürzen drohten, sorgten für einen mehr oder weniger kuriosen Hilfeleistungseinsatz. Zwei weitere kleine technische Einsätze und eine gerettete Katze vervollständigten die technische Hilfeleistungen.

Zu den Verkehrsunfällen: Bei einer Massenkarambolage bei dichtem Nebel und Blitzeis auf der A 7 mussten die Helfer eine eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug befreien. Zwischen Westheim und Biebelried wurde nach einem Unfall ebenfalls eine Person von der Kitzinger Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit. Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich auf der B 8 auf Höhe Biebelried.

Hilfe für Unterickelsheim

Zur Unterstützung beim Brand eines Spänebunkers einer Schreinerei in Unterickelsheim forderten die örtlichen Einsatzkräfte das Tanklöschfahrzeug sowie Atemschutzgeräteträger aus Kitzingen an.

Aus dem Main musste eine Person tot geborgen werden. Sechs Einsätze der Notfallseelsorge sowie zwei Sicherheitswachen komplettieren die Liste der vergangenen drei Monate.

Wie die Kitzinger Wehr abschließend schreibt, wurden 2019 insgesamt 229 Einsätze absolviert. Im Vergleich zu den Vorjahren ging die Zahl leicht zurück. Neben den Einsätzen gab es zudem "unzählige weitere ehrenamtlich geleistete Stunden für Aus- und Fortbildung, Pflege und Wartung der Gerätschaften sowie administrative Führungsaufgaben", heißt es in der Bilanz abschließend.

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