Spannend war das Drehbuch der Feuerwehrübung zur Aktionswoche in Geiselwind an der Drei-Franken-Schule: Spaziergänger bemerkten starken Rauch, der aus aus dem Keller in Richtung Sportplatz drang. Alarmiert wurden die Feuerwehren aus Geiselwind, Füttersee, Wasserberndorf, Rehweiler und Gräfenneuses. Die Wehrleute entdeckten zwei Arbeiter, die „bewusstlos“ im Heizungsraum lagen.

Die Feuerwehr Geiselwind begann mit der Personenbefreiung und fing an, den Brand zu bekämpfen. Aber: der Hausmeister teilte mit, dass sich mehrere Schüler in den Klassenzimmern befanden. Mittlerweile hatte sich der Brand durch den Versorgungsschacht der Heizung der Brand in die oberen Etagen ausgebreitet. So müssen die Wehren mit ihren 70 Einsatzkräften die Schüler über Leitern retten und zugleich gegen die „Flammen“ ankämpfen. 23 „Verletzte“ mussten sie aus dem Schulhaus holen.

Während der Übung hatten die Zuschauer – etwa 70 waren gekommen – die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen. Ihnen wurden die Aufgaben erklärt. Manöverkritik hielten Kreisbrandrat Roland Eckert und Einsatzleiter Bernhard Werner. Sie wiesen auf den guten Ausbildungsstand der Feuerwehren im Gemeindebereich Geiselwinds hin, heißt es im Bericht an die Presse.