Rüdenhausen

Promilleweg bleibt in der Diskussion

Die Gemeinde Rüdenhausen stimmt dem geplanten Rückbau des so genannten Promilleweges zwischen Rüdenhausen und Wiesentheid vorerst nicht zu.
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Rüdenhausen
Rüdenhausen.

Die Gemeinde Rüdenhausen stimmt dem geplanten Rückbau des so genannten Promilleweges zwischen Rüdenhausen und Wiesentheid vorerst nicht zu. In der Sitzung des Gemeinderates waren sich Bürgermeister Gerhard Ackermann und die Räte einig, dass in dieser Angelegenheit erst einmal ein Gespräch mit allen Beteiligten und Betroffenen stattfinden solle.

Die Verbindung, die von der Straße zwischen Rüdenhausen und Wiesentheid aus quer auf die Strecke von Wiesentheid nach Abtswind führt, wird in erster Linie von Landwirten genutzt. Es fuhren und fahren dort auch immer wieder Pkw, um abzukürzen. Nachdem nun die Spange vom Gewerbegebiet in Wiesentheid zur B286 und von dort Richtung Abtswind in Betrieb ist, muss die Einfahrt in den Promilleweg für Fahrzeuge dichtgemacht werden.

Darauf bestand das Straßenbauamt, weil die Ausfahrt des Weges in Richtung Rüdenhausen wegen einer Kuppe schlecht einsehbar und gefährlich sei. Problem ist aber, dass einige Landwirte ohne den Weg nicht so leicht zu ihren Grundstücke kommen. Es wurden zwar neue Wege angelegt, auch ein Graben soll verrohrt werden - doch auch das hilft den Anliegern nicht.

Der neue, geschotterte Weg sei recht holprig und für Lkw etwa zur Abfahrt von Zuckerrüben nicht befahrbar, sagte Bürgermeister Ackermann. Dem stimmte Gemeinderat Uwe Pfeiffer zu, der dort selbst Grundstücke hat. Der vorgesehene Rückbau des Weges werde abgelehnt. Man wünsche ein Gespräch mit allen Beteiligten, um eine sinnvolle Lösung zu finden, hieß es.



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