VOLKACH

Projekttag mit Bananen und Kakao

Ausgangspunkt für einen nicht alltäglichen Projekttag an der Grund- und Mittelschule Volkach war die Bewerbung der Stadt Volkach um den Titel „Fair-Trade“-Stadt.
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An der Volkacher Grund- und Mittelschule ging der Projekttag „Fair Trade“ über die Bühne. Foto: Foto: Christiane Rößner

Ausgangspunkt für einen nicht alltäglichen Projekttag an der Grund- und Mittelschule Volkach war die Bewerbung der Stadt Volkach um den Titel „Fair-Trade“-Stadt.

Schüler, Lehrer und die Schulleitung sahen es als spannende Herausforderung an, sich mit dem Thema in verschiedenen Unterrichtsbereichen intensiver auseinanderzusetzen und gleichzeitig die Stadt bei ihrer Bewerbung zu unterstützen.

So wurde bereits vor Weihnachten mit einem kleinen Anfangsprojekt begonnen. Seither kochen und verkaufen Schüler der Klasse M10 einmal in der Woche Tee aus fairem Anbau an ihre Mitschüler aus den höheren Klassen während der Pause. Der Erlös geht an einen gemeinnützigen Zweck.

Dann entschloss sich die Schulfamilie für ein Nachfolgeprojekt, um die Schüler allgemein für das Thema zu sensibilisieren. Als Kooperationspartner konnte der „Eine-Welt- Laden“ in Volkach gewonnen werden. Einige der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen erklärten sich sofort bereit, teilzunehmen.

Sie verlagerten ihren Laden für den Projekttag an die Schule, stellten dort ihre Produkte vor und informierten die Schüler über ihre Arbeit. Die Klassen der Mittelschule hatten sich gemeinsam mit ihren Klassenleitern jeweils mit einem Thema intensiv beschäftigt, dazu passende Stelltafeln vorbereitet und präsentierten ihren Mitschülern in der Aula in einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm ihre Ergebnisse.

Die Palette reichte von Bananen aus fairem Anbau über Orangen, Kakao, Schokolade, Kleidung bis hin zur Herstellung von Fußbällen, die mittlerweile in verschiedenen Ländern und Kontinenten nach speziellen „fair-trade“-Richtlinien produziert und in fairem Handel vertrieben werden.

Den Kindern wurde vor allem das Problem der Kinderarbeit, der katastrophalen Arbeitsbedingungen und der riesigen Ungerechtigkeit bei der Verteilung der Güter auf der Erde bewusst gemacht.

Lehrer, Schüler und Mitarbeiter des Eine-Welt-Ladens zeigten sich sehr zufrieden mit der Aktion.

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