KITZINGEN

Projekt Ikarus in den Startlöchern

Armin-Knab-Gymnasium experimentiert mit Stratosphärenballon - mit interessanten Ergebnissen.
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Das Projektteam des AKG, das den Stratosphärenflug am Schulfest realisieren möchte. Foto: Foto: Christoph Sagstetter

Stratosphärenballons werden vor allem für wissenschaftliche Forschungen und Experimente verwendet. Warum nicht auch mal als Klassenprojekt, um damit die Naturwissenschaften hautnah erlebbar zu machen? Vor sechs Monaten konfrontierte Physiklehrer Christoph Sagstetter die Klasse 10B des Armin-Knab-Gymnasiums mit dieser Idee und weckte damit sofort Interesse.

Um dieses Projekt zeitlich zu bewältigen, teilte sich die Klasse je nach Interessensgebiet in Arbeitsgruppen ein. So gab es ein Team, das sich um die Konstruktion der Sonde kümmerte, eines, das für den zuverlässigen Aufstieg des Wetterballons bis in eine Höhe von über 35 000 Meter zuständig war, ein anderes, das die sichere Rückkehr zur Erde mittels eines Fallschirms plante.

Die rechtlichen Angelegenheiten sowie die Abklärung mit dem Luftamt Nordbayern wurden von Sagstetter erledigt, heißt es weiter in einer Pressemitteilung. Die Zeit drängte, denn pünktlich zum Schulfest am Samstag, 14. Juli, soll um 12 Uhr vom oberen Pausenhof aus die Sonde in die Stratosphäre starten. Sofort nach dem Start wird sich ein „Rescue-Team“ auf den Weg machen und versuchen, die Sonde wieder zu bergen. Bis dahin wird sie Messdaten wie Temperatur, Höhe, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit aufzeichnen, den voraussichtlichen Landeplatz wird ein GPS-Ortungssystem anzeigen.

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