Kitzingen
Polizeibilanz

Pro und Kontra Nationalpark: Der Tag der Franken in Kitzingen aus Sicht der Polizei

Gegner und Befürworter eines dritten Nationalparks in Bayern nutzten den Tag der Franken in Kitzingen, um auf ihre Sache aufmerksam zu machen.
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Bewohner verschiedener fränkischer Regionen demonstrieren am 02.07.2017 beim "Tag der Franken" in Kitzingen gegen einen geplanten Nationalpark. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Bewohner verschiedener fränkischer Regionen demonstrieren am 02.07.2017 beim "Tag der Franken" in Kitzingen gegen einen geplanten Nationalpark. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Der Tag der Franken in Kitzingen, mit dem Festakt am Marktplatz und dem anschließendem Staatsempfang, war für die Polizei in erster Linie durch mehrere parallel angemeldete Versammlungen zur Thematik "Errichtung eines Nationalpark Spessart - Pro und Kontra" geprägt.

Der Aufzug der Nationalparkbefürworter "Verein Nationalpark Nordsteigerwald" setzte sich um 10.20 Uhr vom Landwehrplatz aus mit etwa 200 Teilnehmern in Bewegung und zog über die Kapuzinerstraße sowie Luitpoldstraße in die Kaiserstraße, wo im Bereich der Einmündung Alte Poststraße die Abschlusskundgebung stattfand. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) tauschte sich nach Kundgebungsende mit dem Versammlungsleiter aus, wie die Polizei berichtet.

Herrmann begab sich im Anschluss in Richtung Oberer Mainkai, wo durch insgesamt vier Interessensvereinigungen ab 10.20 Uhr die Versammlung "Kein Nationalpark im Spessart" abgehalten wurde, um auch hier das Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen. Insgesamt waren bei dieser Versammlung etwa 200 Teilnehmer zugegen.


Die Kitzinger Polizei zog ein positives Fazit und lobte die Versannlungsteilnehmer, die sich trotz aller Emotionen friedlich zeigten und ein polizeilichen Einschreiten somit nicht notwendig wurde.


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