PRICHSENSTADT

„Prischti“ leuchtet den Regen weg

Er war unangenehm bis scheußlich, der Dauer-Nieselregen, der Prichsenstadt konsequent bedacht hatte. Doch davon ließen sich die Besucher nicht beeindrucken.
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Prichsenstadt leuchtete und auch der Regen konnte die vielen Besucher nicht bremsen. Foto: Foto: G. Chuleck
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Er war unangenehm bis scheußlich, der Dauer-Nieselregen, der Prichsenstadt am Samstagnachmittag und abend konsequent bedacht hatte. Doch davon ließen sich die vielen hundert Besucher von „Prichsenstadt leuchtet“ nicht beeindrucken.

Keine Freundensprünge

Auch wenn niemand angesichts des trüben Wetters Freudensprünge machte, so herrschte in der Altstadt doch ein ständiges Kommen und Gehen, und eine ganze Reihe an Besuchern war auch mit Fotoapparaten und Stativen angerückt. Kein Wunder, bot die ohnehin schon malerische Altstadt beleuchtet ein derart buntes Bild, dass man kaum noch wusste, wohin man als erstes schauen sollte.

Zum Beispiel auch auf die Pferdekutsche, die – gezogen von zwei sehr geduldigen Pferden – immer wieder ihre Runden um und durch Prichsenstadt zog und die an den richtigen Stellen einen prächtigen Vordergrund vor vielen der beleuchteten Häuser geboten hatte. Und natürlich war auch der Nachtwächter unterwegs, um die vielen Gäste durch die Altstadt zu führen.

Ein Höhepunkt

Einer der Höhepunkte war zweifellos der Ballonflugwettbewerb „fliegende Lichter“, traditionell zu Gunsten des Blindeninstituts Würzburg.

Spätabends trafen sich all diejenigen, die bei Volker Mehlert für drei Euro ein fliegendes Licht erworben hatten, am Karlsbrunnen im Herzen der Altstadt. Dort ließen die Besucher ihre Ballons in den Nachthimmel aufsteigen.

Ein Spektakel

Ob es auch in diesem Jahr wieder Preise für die am weitesten geflogenen Ballons gibt, stand noch nicht fest. Was den Besuchern und vor allem deren Kindern auch herzlich egal gewesen sein dürfte, bot ihnen doch allein das Spektakel des Aufsteigens der Ballons in den Himmel mehr als genug Entschädigung für den Regen (der später übrigens dann doch noch ein bisschen nachgelassen hatte).

Auch einige gastronomische Betriebe hatten für die Gäste eine Besonderheit geboten, in Form von vielen unterschiedlichen Lichtern zu den verschiedenen Gerichten, die eigens für diesen Tag von den Köchen zubereitet worden waren. Für das nächste Jahr bleibt im Grunde genommen nur ein Wunsch offen: Bitte diesmal kein Regen.

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