Prichsenstadt

Prichsenstadt hat geleuchtet

So viele Gäste wie noch nie kamen am Samstag zu „Prichsenstadt leuchtet“.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Martinsumzug mit Pony und Wagen endete am Marktplatz Foto: Maria Keil
+5 Bilder

So viele Gäste wie noch nie kamen am Samstag zu „Prichsenstadt leuchtet“. Trotz der zahlreichen Angebote war der Andrang überall groß. Das vielfältige Programm begann bereits am frühen Nachmittag.

So luden zum Beispiel der Ritter Heinrich aus Altenschönbach und sein Knappe zu einer mittelalterlichen Schatzsuche mit modernen GPS-Geräten ein. Zur Dämmerung strömten die Besucher durchs Stadttor hinein. Währenddessen bemühte sich die Prichsenstädter Jugend, die vielen hundert Kerzen in selbst bemalten Tüten, die sie des Tages mit Wagen in der Stadt verteilt hatten, anzuzünden. Eisiger Wind erschwerte dieses Unterfangen.

Schon bald bildeten sich lange Schlagen an den Ständen für Glühwein und Bratwurst. Wohl dem, der ein warmes Plätzchen in einer der gemütlichen Gaststuben ergattert hatte. Es gab Live-Musik drinnen und draußen, Nachtwächterführungen, Kutschfahrten und Andachten. Insgesamt war für alle etwas dabei.

Unvergleichlich und unnachahmlich ist die Stimmung, die sich unweigerlich beim Betreten des historischen Ensembles einstellt. Die besondere Beleuchtung durch farbige Strahler und die vielen Kerzen betonten am Samstag auf effektvolle Weise den Charakter des urig fränkischen Städtchens. Die Lichter setzen aber zugleich auch ein Zeichen der Hoffnung in der Dunkelheit, sie sind die Aufforderung zu einem friedvollen Miteinander.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.