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Polizeibericht: Lkw-Fahrer mit Rauschgift und unter Drogeneinfluss auf der A 3

Am Dienstagvormittag hat die Polizei bei einer Kontrolle eines Klein-Lkw auf der A 3 Cannabis-Produkte sichergestellt. Der Fahrer stand zudem unter dem Einfluss der Droge.
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Polizei7

Am Dienstagvormittag hat die Polizei bei einer Kontrolle eines Klein-Lkw auf der A 3 Cannabis-Produkte sichergestellt. Der Fahrer stand zudem unter dem Einfluss der Droge. Gegen 10 Uhr stoppten die Autobahnpolizisten bei Kleinlangheim einen VW Crafter und durchsuchten das Gepäck des 23-jährigen Fahrers.

Dabei kamen zwei Cannabisblüten, einige Marihuanablätter und ein Stückchen Haschisch zum Vorschein. Alles zusammen wog etwa elf Gramm. Außerdem fanden die Ordnungshüter Rauschgift-Utensilien. Der junge Mann räumte ein, am Vortag Rauschgift konsumiert zu haben. Ein Test zeigte entsprechende Werte; eine Blutentnahme folgte. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wegen Drogenschmuggels und der Fahrt unter Drogeneinwirkung und 24 Stunden Zwangspause durfte der Mann weiterfahren.

Zum zweiten Mal ohne Führerschein erwischt

Bereits zum zweiten Mal wurde ein Autofahrer erwischt, als er ohne einen Führerschein ein Auto steuerte. Gegen 21.20 Uhr kontrollierte am Mittwoch eine Streife des Zolls einen BMW. Der 34-jährige Mann konnte keinen Führerschein vorzeigen. Zur weiteren Überprüfung wurden die Autobahnpolizisten gerufen. Diese stellten fest, dass der 34-Jährige noch nie einen Führerschein hatte und bereits vor zwei Monaten wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt worden war. Außerdem erfuhren sie, dass das Fahrzeug zu einem Tankbetrug in der Rastanlage Haidt-Nord im Juli benutzt wurde. Ob der Mann auch damit in Zusammenhang steht, wird noch geklärt. Vorerst durfte der Führerscheinlose weiterfahren, allerdings erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung und als Beifahrer. Den Wagen steuerte sein Bekannter – mit einer gültigen Fahrerlaubnis.

Abgerissene Reifendecke beschädigt Auto

Ein Reifenteil hat am Mittwochmittag auf der A 3 bei Geiselwind einen erheblichen Schaden an einem Auto angerichtet. Die Autobahnpolizei schätzt diesen auf etwa 2500 Euro. Auf Höhe der Anschlussstelle Geiselwind in Richtung Nürnberg hatte ein Lasterfahrer nach einem Reifenplatzer die Lauffläche eines Reifens verloren. Gegen 11.40 Uhr konnte der Fahrer eines Mercedes C 180 auf dem linken Fahrstreifen nicht mehr ausweichen und fuhr über die Stücke. Dabei schleuderte der zerfetzte Reifen hoch, riss den Außenspiegel des Autos ab und verschrammte die komplette Fahrzeugseite. Von dem Lkw, der die Reifenpanne hatte, war nichts mehr zusehen.

Hinweise in diesem Fall an die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter Tel. (0 93 02) 91 00.

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