NORDHEIM

Platz für Wohnmobile

Das Landratsamt Kitzingen fordert von der Gemeinde Nordheim eine Änderung des Flächennutzungsplanes für die Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes.
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Wird des Öfteren kritisiert: Das zu blasse Logo auf dem Schildern vor und um Nordheim. Der Touristikrat will die Gestaltung überarbeiten und eine Veränderung herbeiführen. Foto: FOTO martha braun

Das Landratsamt Kitzingen fordert von der Gemeinde Nordheim eine Änderung des Flächennutzungsplanes für die Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes. Das stieß in der Ratssitzung vor allem bei Gemeinderatsmitglied Karl-Valentin Reichert auf herbe Kritik. „Das ist nicht in Ordnung“, monierte Reichert den Kostenaufwand, der dadurch auf die Gemeinde zukommt. Laut Beschluss soll nun mit Landrätin Tamara Bischof ein Gespräch geführt werden. Zudem sollten laut Ralf Bäuerlein noch zwei weitere Honorarangebote eingeholt werden.

Außerdem ging es um diese Themen:

• Befürwortet wurde der Zuschussantrag an den Arbeitskreis Kulinarisches Weinfest Nordheim. Auf Empfehlung des Nordheimer Touristikrates werden 2000 Euro an Werbekosten zur Verfügung gestellt. • Die Gemeinde wird sechs Verbotsschilder in den Zufahrten „Zur Au und am Sportplatz“ aufstellen. Pro Standort liegen die Kosten mit Aufstellung bei zirka 250 Euro. • Um die Ausweisung von Vorrang- und Vorbehaltgebieten für Windkraftanlagen ging es bei der Fortschreibung des Regionalplans. Es wurde vorgeschlagen, die im Flächennutzungsplan der Volkacher Verwaltungsgemeinschaft ausgewiesene Vorrangfläche südlich von Eichfeld zusätzlich mit aufzunehmen. • Die Madonna in Nordheims Ortskern müsste laut Restaurator Peter Schiller bei einem Standort im Freien alle zwei Jahre restauriert werden. Daher soll die gesicherte Figur im Vorraum des Rathaus- Einganges aufgestellt werden. • Aufgrund von Unklarheiten wurde die Stellungnahme zum Bauantrag von Helmut Christ zurückgestellt.

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