Laub
Stadtrat

Pläne für neues Feuerwehrhaus in Laub gebilligt

Die nächste Hürde auf dem Weg zum neuen Feuerwehrgerätehaus im Prichsenstädter Ortsteil Laub ist genommen. Der Plan wurde in der jüngsten Stadtratssitzung einstimmig gebilligt. Eigentümer des alten Feuerwehrhauses bleibt die Stadt, die Kosten für Betrieb und Unterhalt übernehmen die Lauber.
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Auch wenn die Lauber Feuerwehr ein neues Gebäude bekommt, bleibt das alte Feuerwehrhaus erst einmal stehen. Wie es genau von den Dorfbewohnern genutzt wird, steht noch nicht fest.   Foto: Berthel
Auch wenn die Lauber Feuerwehr ein neues Gebäude bekommt, bleibt das alte Feuerwehrhaus erst einmal stehen. Wie es genau von den Dorfbewohnern genutzt wird, steht noch nicht fest. Foto: Berthel
Architekt Rudy Laatsch (Ing.-Büro Brändlein / Wiesentheid) erläuterte sehr detailliert die Planung des neuen funktionellen Feuerwehrgerätehause in Laub. Neben einer Fahrzeughalle, einem Umkleideraum und einen kleinen Geräteraum wird auch eine "Nottoilette" im neuen Haus installiert werden.

Größere sanitäre Anlagen seinen nicht notwendig, da in dem neuen Heim keinerlei Versammlungen stattfinden werden. Dafür wird weiterhin das Sportheim genutzt. "Sämtliche Planungen von Gebäude und Ausstattung sind bereits mit der öffentlichen FFW-Behörde abgesprochen", erklärte Architekt Laatsch.

Aufgrund der Nähe zum Sportplatz wird die Außenhülle in Massivbauweise ausgeführt, mit Innen- und Außenputz und man sieht man von Außen-Dämmungen ab. Diskussionen gab es über das zukünftige Vorgehen mit dem dann "alten" Feuerwehrhaus. Wer bleibt Eigentümer? Wer zahlt den Unterhalt? Muss eine Miete verlangt werden? Wer kommt für einen eventuellen Rückbau auf? Viele Fragen wurden angesprochen.

Stadt zahlt eventuellen Rückbau

Die Basis für eine damalige positive Entscheidung zu Gunsten eines Neubaus, war die Übernahme des alten Hauses durch einen örtlichen Träger, erinnerte Herwig Hinney (FBG). Relativ eindeutig war hierzu die Meinung der Räte, dass der Unterhalt und die Betriebskosten komplett von dem Ortsteil bewältigt werden müssen.

Der örtliche Gemeinderat Roland Braun (LWL) hat keine Bedenken, dass die Übernahme den Bürger in Laub Problemen bereiten wird. Seine Sorge gilt nur für den Fall eines drohenden Rückbaus, und so plädiert er dafür, dass dies die Gemeinde übernimmt. Mit einem Votum von neu zu vier stimmten die Gemeinderäte für den bereits bestehend Beschluss, dass die Stadt weiterhin Eigentümer bleibt und auch für einen etwaigen Rückbau aufkommen muss. Die Nutzung ist für die Lauber kostenlos, dafür müssen Unterhalt und Betrieb von der Ortschaft finanziert werden.

Die Gesamtkosten von 283.000 Euro werden im Haushalt eingestellt, und sollte nach Abschluss der Maßnahme noch Geld übrig bleiben, fließt dies laut bestehendem Beschluss als gesonderter Zuschuss an die Spielvereinigung Laub zu Baumaßnahmen am Sportheim. Die darüberhinaus zugesicherten 55.000 Euro Fördermittel für die Sanierung es Sportheims bleiben hiervon unberührt.
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