KITZINGEN

Plädoyer für Sozialarbeit an der Schule

Drogen, Internet-Mobbing, Schwänzen, Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizite und, und, und . . . an den Schulen häufen sich die Probleme. Und um die müssen sich die Schulsozialarbeiter kümmern. Die sind in Kitzingen seit 14 Jahren im Einsatz und werden der Stadt noch lange erhalten bleiben. Weil Sorgen und Nöte der Kinder und Jugendlichen nicht enden, hat der Finanzausschuss am Montag die Sozialarbeit an der St. Hedwig-Schule um fünf Jahre verlängert.
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Drogen, Internet-Mobbing, Schwänzen, Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizite und, und, und . . . an den Schulen häufen sich die Probleme. Und um die müssen sich die Schulsozialarbeiter kümmern. Die sind in Kitzingen seit 14 Jahren im Einsatz und werden der Stadt noch lange erhalten bleiben. Weil Sorgen und Nöte der Kinder und Jugendlichen nicht enden, hat der Finanzausschuss am Montag die Sozialarbeit an der St. Hedwig-Schule um fünf Jahre verlängert.

„Wir haben in der Vergangenheit schon gezeigt, dass wir diese Problematik ernst nehmen.“
Siegfried Müller Oberbürgermeister

Hörbar sauer ist Hauptamtsleiter Ralph Hartner, der das Plädoyer zur Weiterführung der Stelle von Jugendsozialarbeiterin Barbara Brönner – seit zwei Jahren an der Schule tätig – vorträgt. Sauer ist er auf den Freistaat. Der, in Form der CSU-Staatsregierung, lässt die Stadt bei der Sozialarbeit weitgehend im Regen stehen. Nur mit 8000 Euro helfe das Land bei den Personalkosten.

Obwohl die Stadt deshalb rund 10 000 Euro für die Stelle berappen muss, sah Hartner keine Alternative. Der „Not gehorchend“ müsse die Stadt die Sozialarbeit weiterführen. Die Probleme an den Schulen seien gravierend und der Einsatz von Brönner auch laut Schulleitung „unverzichtbar“. „Wir haben in der Vergangenheit schon gezeigt, dass wir diese Problematik ernst nehmen“, betonte OB Siegfried Müller.

Die Zukunfts-Planungen der Mobilfunkbetreiber, die ihre Sender vom Dach des AWO-Gebäudes am Rande der Siedlung zurückziehen wollen, sollen in Bälde diskutiert werden, erklärte Bauamtschef Oliver Graumann auf Anfrage von SPD-Fraktionschefin Brigitte Endres-Paul.

Dabei geht es um Alternativ-Standorte für die Errichtung neuer Anlagen. Wegen der Standortfrage sei auch die Initiative „Risiko Mobilfunk“ um eine Stellungnahme gebeten worden. Wenn die vorliege, werde im Arbeitskreis Mobilfunk der Vorstoß der Mobilfunkbetreiber diskutiert, so Graumann. Zuletzt hatte die Initiative in einem Schreiben an OB Müller gegen einen Sender in der Königsberger Straße 89 protestiert.

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