KITZINGEN

Pflegenotstand schafft Chancen

In Zeiten einer immer älter werdenden Gesellschaft haben Krankenpfleger beste Berufschancen. Das zeigt sich beim 44. Lehrgang der Berufsfachschule für Krankenpflege in Kitzingen. Von 13 Absolventen werden acht einen Arbeitsplatz in der Klinik Kitzinger Land antreten. Auch für den Rest dürfte der Einstieg ins Berufsleben kein Problem sein.
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Erfolgreicher Abschluss: 13 Gesundheits- und Krankheitspfleger haben ihr Examen in der Tasche. Drei Jahre Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflege sind damit zu Ende. Im Bild die Absolventen mit ihren Ausbildern sowie Landrätin Tamara Bischof (rechts), die die Festrede hielt und Dr. Christof Potschka von der Regierung von Unterfranken (links), der die Urkunden überreichte. Foto: Foto: Siegfried Sebelka

In Zeiten einer immer älter werdenden Gesellschaft haben Krankenpfleger beste Berufschancen. Das zeigt sich beim 44. Lehrgang der Berufsfachschule für Krankenpflege in Kitzingen. Von 13 Absolventen werden acht einen Arbeitsplatz in der Klinik Kitzinger Land antreten. Auch für den Rest dürfte der Einstieg ins Berufsleben kein Problem sein.

Das wurde bei der Examensfeier im Gemeinschaftsraum der Klinik Kitzinger Land am Mittwoch deutlich, als die 13 nach drei Jahren Ausbildung in würdigem Rahmen ihre Urkunden und Prüfungszeugnisse erhielten.

Dr. Christof Potschka von der Regierung von Unterfranken betonte bei der Übergabe die „hervorragenden beruflichen Möglichkeiten“ der Absolventen in Zeiten des Pflegenotstandes. Nachdem sie eine harte und schwierige Zeit sowie drei Prüfungsblöcke gemeistert hätten, stünden ihnen jetzt viele Wege offen. Der Medizinaldirektor dankte der Schule für „die hervorragende Qualität der Ausbildung“.

Schulleiter Günter Weidt erinnerte an schwierige Zeiten, aber auch an schöne Momente in der dreijährigen Ausbildung. Er zeigte sich überzeugt davon, dass die Absolventen am Ende der Ausbildung in der Lage seien, die auf sie zukommenden Aufgaben zu meistern.

Landrätin Tamara Bischof gratulierte für den Landkreis als Träger der Klinik den zwölf Frauen und dem einen Mann, dass sie nach Wochen mit praktischen und schriftlichen Prüfungen und einem mündlichen Examen am Ziel einer anspruchsvollen Ausbildung angekommen sind. „Ich freue mich, dass wir acht frisch Examinierte direkt in den Dienst unserer Klinik aufnehmen können“, sagte Bischof.

Sie forderte die neuen zunächst mit befristeten Arbeitsverträgen ausgestatteten Mitarbeiter auf, in den nächsten Monaten zu zeigen, „dass die Klinik auf ihre Mitarbeit auf keinen Fall verzichten möchte.“

Auch bei den anderen Absolventen zeigte sich Bischof sicher: „Mit der Ausbildung, die sie bei uns erhalten haben, können sie überall bestehen.“ Bischof nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Ausbildern zu bedanken. Das gilt vor vor allem auch für Schulleiter Günter Weidt. Der kann Ende September auf 20 Dienstjahre zurückblicken und hat jetzt seinen 16. Lehrgang zum Examen geführt hat.

Abschluss der von Hermann Seidl am E-Piano begleiteten Feier, war die Rede von Fabian Götz. Götz, der auch für den besten Abschluss ausgezeichnet wurde, bedankten sich als Sprecher des Examensjahrgangs für „die tiefen Einblicke ins Klinikleben“ ebenso wie für die Offenheit und Geduld der Ausbilder.

Berufsfachschule für Krankenpflege

Die Schule: Die Berufsfachschule für Krankenpflege wurde 1966 am damals noch städtischen Krankenhaus in Kitzingen gegründet. Seit dem ersten Examen 1968 haben über 560 junge Menschen die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger absolviert. Jetzt hat der 44. Lehrgang sein Examen bestanden.

Die Absolventen: Folgende Damen und Herren haben bestanden: Arlinda Aliu (Kitzingen), Christine Geier (Düllstadt), Fabian Götz (Würzburg), Nicole Leib (Wiesentheid), Julia Lorenz (Kitzingen), Jasmin Machwart (Eichfeld), Christina Opfermann (Gerolzhofen), Nadine Preidel (Würzburg), Marlies Rüttinger (Frickenhausen), Nadine Schantura (Schwarzach), Hannah Schaumann (Kitzingen) Ellen Straschnikewitsch (Kitzingen) und Kathrin Wiltschko (Kitzingen). FOTO: lsl

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