Die Sanierung des Pfarrhauses dürfte eines der größten Projekte sein, was die Gemeinde Rüdenhausen in diesem Jahr vor hat. Das ergibt sich aus dem Investitionsprogramm, das Bürgermeister Gerhard Ackermann in der Sitzung des Gemeinderats vorstellte und mit den Räten besprach. Für das Gebäude, dessen Baulast die politische Gemeinde hat, wurden 100 000 Euro in den Haushalt gestellt.

Die Gemeinde hatte sich in einer früheren Sitzung aus finanziellen Gründen gegen eine Generalsanierung des 1931 errichteten Hauses entschieden. Sie will aber etliche Verbesserungen erreichen und hofft zudem, dass die Evangelische Landeskirche das Projekt mit einem Zuschuss fördert.

Ein weiterer großer Punkt bei den Investitionen im Ort wird der Kirchplatz sein, der im Zuge der Dorferneuerung umgestaltet wird. Hier sind noch einmal 75 000 Euro im Haushalt vorgesehen. Die Gemeinde will zudem weitere Projekte der Dorferneuerung unterstützen, wie etwa das Freizeitgelände am Maulensee (62 500 Euro), die Renovierung der Kirchenscheune (52 000) Euro oder die Gestaltung des Paul-Gerhardt-Platzes (35 000 Euro).

Außerdem wurde ein Zuschuss für die Ausbesserung des Daches an der Turnhalle des TSV in Höhe von 30 000 im Etat aufgenommen. Die Planung für die Renovierung des Rathauses ist mit 20 000 Euro berücksichtigt.

Für den Erwerb von Grundstücken plant die Gemeinde 250 000 Euro ein. Außerdem müssen einige Druckleitungsschächte beim Abwasser erneuert werden, wozu 121 600 Euro eingeplant sind.

Zum Breitband-Ausbau innerhalb der Gemeinde hat die Kommune zunächst 50 400 Euro eingestellt, der Rest wird im kommenden Jahr beglichen. Der Haushalt für 2015 soll in einer der nächsten Sitzungen verabschiedet werden.