Kleinlangheim

Peter Hartmann als Prüfungsbester ausgezeichnet

Ihren großen Tag hatten sieben frisch gebackene Gesellen der Kitzinger Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) bei der Freisprechungsfeier in Kleinlangheim.
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Handwerkskammer-Vizepräsident Michael Bissert (von links) und Innungsobermeister Harald Schütz gratulierten den frisch gebackenen Gesellen Fabio Vogel, Tim Schüppel, Jonas Heilig, Peter Hartmann, Danny Zimmermann und Florian Skoda. Ebenfalls den Gesellenbrief erlangte Tomas Müller. Foto: Hartmut Hess

Ihren großen Tag hatten sieben frisch gebackene Gesellen der Kitzinger Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) bei der Freisprechungsfeier in Kleinlangheim. "Gott schütze das Handwerk und euch frisch gebackenen Gesellen", wandte sich der Vizepräsident der Handwerkskammer für Unterfranken Michael Bissert an die jungen Burschen, ehe sie ihre Gesellenbriefe von Innungsobermeister Harald Schütz erhielten.

Prüfungsausschussvorsitzender Axel Weigand zeichnete Peter Hartmann aus Possenheim als Prüfungsbesten aus. Peter Hartmann, der seine Ausbildung in den Licht-, Kraft- und Wasserwerke (LKW) in Kitzingen machte, hatte in der Theorie die Note eins geschafft und in der Praxis "einen sehr guten Zweier", wie es Weigand ausdrückte.

Michael Bissert fand, dass sich das Berufsbild der SHK-Handwerker in den vergangenen zehn Jahren sehr gewandelt habe. Er gratulierte den ehemaligen Auszubildenden zur bestandenen Gesellenprüfung und der Innung für ihre gute Ausbildungsarbeit. Die Aussichten der jungen Leute auf dem Arbeitsmarkt seien hervorragend, denn das unterfränkische Handwerk bewege sich seit einigen Jahren auf Rekordkurs. "Wer sich im Betrieb wohlfühlt, der bleibt", sagte Bissert und lobte Chefs und Ausbilder. Er forderte die jungen Gesellen dazu auf, in ihren Ausbildungsbetrieben zu bleiben und das zurückzugeben, was sie in der dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit bekommen hätten.

Kreishandwerksmeisterin Monika Henneberger sah die jungen Leute nach der Gesellenprüfung in einem beruflichen Basislager angekommen. Sie erklärte, dass deutschlandweit derzeit 363 000 junge Menschen eine Ausbildung im Handwerk absolvieren und die SHK-Branche einen guten Teil davon stellt. "Die Klasse hat eine ansprechende Leistungsbereitschaft gezeigt", erklärte Berufsschullehrer Michael Geck von der Würzburger Franz-Oberthür-Schule und stellte dem sehr guten Jahrgang ein prima Zeugnis aus. Diese Leistungs- und Lernbereitschaft habe sich auch in den Berufsschulzeugnissen niedergeschlagen mit guten bis sehr guten Ergebnissen und auch dergestalt, dass mehrere der jungen Leute noch zusätzlich einen mittleren Schulabschluss erworben haben.

Die CSU-Landtagsabgeordnete Barbara Becker bemerkte, dass qualifizierte Handwerker nicht nur in unserem Land, sondern auch weltweit gesucht seien. Sie plädierte dafür, dass Handwerk und Politik zusammen helfen sollten, um die Zukunft unseres Landes zu meistern. Harald Schütz freute sich, zur Freisprechungsfeier auch den Ehrenobermeister Hugo Keppner begrüßen zu können. Kleinlangheims Bürgermeisterin Gerlinde Stier meinte, dass gut ausgebildete Fachkräfte heutzutage ein rares Gut seien. Die Freigesprochenen hätten das Billett für einen guten Einstieg ins Berufsleben gelöst. Harald Schütz ging auf die Historie der Freisprechung ein und empfand es als große Wertschätzung, dass die Ehrengäste ihnen zu dem großen Tag die Ehre erwiesen hätten.

Die Freigesprochenen (in Klammern die Ausbildungsbetriebe): Jonas Heilig aus Marktbreit (Firma Weigand, Marktbreit), Tim Schüppel aus Kitzingen (Firma LKW, Kitzingen), Florian Skoda aus Volkach (Firma Hochrein, Volkach), Fabio Vogel aus Kitzingen (Firma Wagner, Kitzingen), Thomas Müller aus Kitzingen, Danny Zimmermann aus Kitzingen (beide Firma KIV, Kitzingen) und Peter Hartmann aus Possenheim (Firma LKW, Kitzingen).

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