MÜNSTERSCHWARZACH

Peer in Bayern ganz vorne

„Peer“ des Münsterschwarzacher Egbert-Gymnasiums wurde zur besten Schülerzeitung in Bayern gekürt. Bei dem landesweiten Wettbewerb „Blattmacher“, den das Kultusministerium zusammen mit der Süddeutschen Zeitung ausrichtet, errang das EGM in diesem Jahr den ersten Platz. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde – wie kurz berichtet – in München verliehen.
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Siegerehrung: Acht von 35 Mitgliedern der Redaktion der Münsterschwarzacher Schülerzeitung „Peer“ waren in München bei der Preisverleihung in München (von links) Johanna Wemhöner, Betreuungslehrer Reinhard Klos, Natalia Hirschmann, Mona-Lisa Baier, Julia Kerzner, Andreas Ruhsert, Carolin Funcke, Rebecca Suta und Paul Gonetz. Foto: Foto: REINHARD KLOS
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„Peer“ des Münsterschwarzacher Egbert-Gymnasiums wurde zur besten Schülerzeitung in Bayern gekürt. Bei dem landesweiten Wettbewerb „Blattmacher“, den das Kultusministerium zusammen mit der Süddeutschen Zeitung ausrichtet, errang das EGM in diesem Jahr den ersten Platz. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde – wie kurz berichtet – in München verliehen.

Die Jury lobte die abwechslungsreiche Themenauswahl und das professionelle Layout, lässt das Gymnasium wissen. Das prämierte Heft trug das Titelthema „Wir schaffen das! Traut uns was zu! Gegen Förderwahn und Verwöhnung“. Darin setzten sich die Schüler mit dem Buch „Die Helikoptereltern“ von Josef Kraus auseinander. Es ging um Eltern, die bei jeder Gelegenheit „einfliegen“, sei es als „Rettungs-, Versorgungs- oder Kampfhubschrauber“. Die Schüler wollten sich von der Bevormundung emanzipieren.

Als Vorbild für Selbstbestimmung erschien ihnen die „Lysistrate“ des griechischen Dramatikers Aristophanes. In dem Theaterstück gelingt es den Frauen, ihre Männer zum Frieden zu zwingen, indem sie mit Liebesentzug drohen. Eben dieses Stück führte die Theatergruppe des Gymnasiums auf, und so gelangte Felicitas Trost in der Rolle der Lysistrate auf das Titelbild. Die Jury würdigte die gedankliche Tiefe des Titels.

Darüber hinaus bot das Heft eine Fülle von jugendspezifischen und schultypischen Themen, und zwar durchgehend in Farbe und auf 116 Seiten. Ein Interview über die Facebook-Freundschaften von Lehrern hatte schon beim Wettbewerb des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bundesweit den 3. Platz erreicht.

Der Preis wird ein „Nachspiel“ haben: So darf „Peer“ auch beim nächsten bayernweiten Wettbewerb in der Jury sitzen und ist für den Schülerzeitungswettbewerb der Bundesländer qualifiziert.

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