Kitzingen

Parteinotizen: Freistaat fördert kleine Gastronomiebetriebe

„Es ist ein deutliches Signal an die vielen kleinen Wirtshäuser, Heckenwirtschaften und Gastronomiebetriebe in unserer Region“, so die CSU-Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Kitzingen, Barbara Becker, über das Mitte Mai startende Programm der Bayerischen Staatsregierung zur Modernisierung der Gaststätten.
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„Es ist ein deutliches Signal an die vielen kleinen Wirtshäuser, Heckenwirtschaften und Gastronomiebetriebe in unserer Region“, so die CSU-Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Kitzingen, Barbara Becker, über das Mitte Mai startende Programm der Bayerischen Staatsregierung zur Modernisierung der Gaststätten. Viele Eckdaten stehen laut Becker bereits fest: Jährlich seien im Bayerischen Haushalt 15 Millionen Euro für die Wirtshausförderung eingeplant, schreibt sie in einer Pressemitteilung. Kleinere Gasthäuser außerhalb von Großstädten mit unter 100 000 Einwohnern werden je nach Jahresumsatz mit einem Fördersatz von bis zu 40 Prozent bei ihren Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen unterstützt. Konkret bedeutet das: Bei einem durchschnittlichen Jahresumsatz von unter 500 000 Euro sind Zuschüsse bis zu 40 Prozent möglich, liegt der Jahresumsatz höher, sind bis zu 30 Prozent möglich. Zudem ist eine absolute Fördergrenze von 200 000 Euro pro Betrieb in dreio Steuerjahren vorgesehen sowie eine Mindestinvestitionssumme von 20 000 Euro. Gaststätten mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz ab einer Million Euro sollen von der Förderung ausgeschlossen sein. Becker sieht die Wirtshäuser als Dreh- und Angelpunkte für eine lebendige Dorfgemeinschaft und Garant für ein intaktes und aktives gesellschaftliches Leben. Abgewickelt wird das Programm im Sachgebiet „Wirtschaftsförderung“ der Regierung von Unterfranken. Interessierte Betriebe können sich für eine Vorberatung durchaus bereits jetzt dorthin wenden.



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