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Kitzingen

Parteinotiz: "Faktencheck" zum Nahversorger Marshall Heights

Aus aktuellem Anlass wurden von Dr. Uwe Pfeiffle, OB-Kandidat und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler FBW Kitzingen e. V., die Bewohner der Marshall Heights sowie der umliegenden Wohngebiete am Faschingssonntag in die Fastnachtakademie Kitzingen eingeladen. Hintergrund war, dass mit knappem Abstimmungsergebnis der Aufstellungsbeschluss zu einem Nahversorgungsprojekt in dem wachsenden Stadtteil Marshall Heights abgelehnt wurde. Das geht aus einer Pressemitteilung der Freien Wähler Kitzingen hervor. Auf die Abstimmung folgte eine breite Diskussion, die Kitzinger Bürger bewegte.
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OB-Kandidat und Fraktionsvorsitzender Dr. Uwe Pfeiffle und Investor Georg Wittman erläutern alle Details und stellen sich den Fragen des Publikums. Foto: Manfred Freitag

Aus aktuellem Anlass wurden von Dr. Uwe Pfeiffle, OB-Kandidat und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler FBW Kitzingen e. V., die Bewohner der Marshall Heights sowie der umliegenden Wohngebiete am Faschingssonntag in die Fastnachtakademie Kitzingen eingeladen. Hintergrund war, dass mit knappem Abstimmungsergebnis der Aufstellungsbeschluss zu einem Nahversorgungsprojekt in dem wachsenden Stadtteil Marshall Heights abgelehnt wurde. Das geht aus einer Pressemitteilung der Freien Wähler Kitzingen hervor. Auf die Abstimmung folgte eine breite Diskussion, die Kitzinger Bürger bewegte.

"Wer ein Gutachten bezahlt, bekommt ein für ihn passendes Gutachten", wird Investor Georg Wittmann in der Pressemitteilung zitiert und spielt damit auf die erste Bewertung des Handelsverbands Bayern an. "Eine solche Bewertung wird formal richtig von der Stadt in Auftrag gegeben, und zwar dann, wenn es um die konkrete Festlegung der Angebotsformen geht. Da waren wir aber im Prozess noch nicht", so Pfeiffle. Es wäre in dieser Phase lediglich um einen Grundsatzbeschluss, der so einstimmig vom Stadtentwicklungsbeirat dem Stadtrat vorgeschlagen wurde, gegangen.

Pfeiffle wies laut Mitteilung darauf hin, dass im Stadtentwicklungsbeitrat einige Räte den Vorschlag gemeinsam beschlossen, aber im Stadtrat wiederum dagegen gestimmt hätten. Der Stadtentwicklungsbeirat habe ein "nicht zentrumsrelevantes Sortiment" in der Beschlussvorlage am 28. Januar 2020 für den Nahversorger definiert, so dass eine Schwächung der Innenstadt ausgeschlossen werden könne. Auch Investor Wittmann sowie die involvierten und anwesenden Räte konnten laut Pressemitteilung den Vorwurf, der Stadtrat sei nicht ausreichend informiert gewesen, widerlegen. "So geht man mit einem Investor nicht um", so Karl-Heinz Schmidt, Planer des Projekts.

"Echte Nahversorgung schließt mehr ein", so Pfeiffle. Praxen, Getränkeladen, Lebensmittel für jeden Geldbeutel werden dort bald gebraucht, ebenso wie eine gute ÖPNV-Anbindung des Stadtteils, denn nicht jeder habe ein Auto. Neben Pfeiffle stellte sich Investor Georg Wittman Fragen im Rahmen der Diskussionsrunde.

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