Gemeinderatssitzungen wie diese sind, nicht nur in Mainstockheim, eine Seltenheit. Gleich fünf Tagesordnungspunkte wurden in der jüngsten Sitzung zurückgestellt und auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.

• Zugestimmt hat das Gremium einem kurzfristig nachgereichten Antrag zur Errichtung eines zusätzlichen Fluchtweges im Seniorenheim Ebracherhof.

• Ebenfalls ja sagte das Gremium zum Anbau eines Lagerraums mit Durchfahrt im Schleifweg.

• Zur Kenntnis genommen wurde das Ergebnis der Jahresrechnung durch die überörtliche Rechnungsprüfung für 2012 und 2013. Die Prüfung blieb ohne Beanstandungen.

• Auf Herbst vertagt wurde auf Antrag von Heiner Tebbe die Entscheidung über eine zukünftige Parkregelung im Zanghof. Die Ratsmitglieder folgten Tebbes Vorschlag, dass der Bauausschuss verschiedene Vorschläge erarbeiten und diese dann dem Gemeinderat vorlegen soll. Die Parkmoral im Zanghof hat sich zwar gebessert, Tebbe zweifelt allerdings daran, dass diese Besserung von Dauer sein wird.

• Eine Stellungnahme des Landratsamtes und die Zustimmung der Nachbarn möchte der Gemeinderat vor einer Entscheidung über den Teilabriss und Wiederaufbau eines Wohnhauses in der Bergstraße. In dem Neubau sollen vier Wohnungen entstehen. Für dieses Gebiet existiert kein Bebauungsplan, so dass die Baumaßnahme grundsätzlich zulässig wäre. Kopfzerbrechen bereitet den Räten die Höhe des neuen Gebäudes, das an einem Hang errichtet wird und ein Stockwerk mehr als das bisherige erhalten soll.

• Nach Anträgen zur Geschäftsordnung durch Heiner Tebbe wurde eine Entscheidung zur Modernisierung des gemeindeeigenen Blockheizkraftwerkes von der Tagesordnung genommen. Das Gleiche gilt für die Entscheidungen zur Neukalkulation der Wasserverbrauchsgebühren, sowie die Neukalkulation der Kanalgebühren. Tebbe begründete seine Anträge mit nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehenden Informationen. Tebbes Anträge wurden einstimmig angenommen.