KITZINGEN

Oskar-reifes Traumwetter in der Autostadt

Der „Kitzinger Frühling“ zeigte sich von seiner sommerlichen Seite und ließ die Besucher am Sonntag gut gelaunt durch die Stadt schlendern.
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Autos gucken und entspannen – auf dem Kitzinger Königsplatz konnte man es am Sonntag gut aushalten.
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Schon Anfang März 2001, als der Versuchsballon „Kitzinger Frühling“ erstmals startete, spielte das Wetter mit: „Die Sonne lacht, die Gäste strömen“, lautete damals die durchweg positive Bilanz. Einziger Schönheitsfehler seinerzeit: Man hatte den Ansturm unterschätzt und zu wenig Essens-Stände eingeplant.

Was das Kulinarische anbelangt, wurde umgehend nachgebessert – das schöne Wetter dagegen blieb wie es war. Der „Kitzinger Frühling“ wurde schnell zum Markennamen, ein Selbstläufer. Eine der besten Erfindungen des Stadtmarketingvereins.

Jubel, Trubel, Heiterkeit

Über fehlende Sonne konnten sich die Veranstalter seither nur selten beschweren, immer wieder war über den Jubel-Trubel-Heiterkeit-Sonntag von „Traumwetter“ zu lesen. Lediglich vergangenes Jahr gab es einen kleinen Ausrutscher. Ansonsten aber lässt sich konstatieren: Wenn Kitzingen Frühling feiert, dann ist auch Frühling.

So wie diesmal auch wieder: Die Jacken konnte man bei sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel getrost daheim lassen. Ein Magnet war dabei wieder die Automeile im Bereich Falterstraße/Luitpoldstraße: Einmal im Jahr wird Kitzingen zur Autostadt, der Chrom blinkt und blitzt an allen Ecken. Im Traumauto probe sitzen? Gerne doch! Dazu – auch das hat inzwischen Tradition – ein Blick in die mögliche E-Mobil-Zukunft.

Käse groß wie Wagenräder

Auf dem Platz der Partnerstädte wehte derweil französisches Flair – Käse so mächtig wie Wagenräder passten von der Größe her zudem perfekt zur Automeile.

Aufblühen – auch das gehört zum „Kitzinger Frühling“: Die Etwashäuser Gärtnereien stellten zum Auftakt der Gartensaison nicht nur die Pflanze des Jahres „Luggi – unser Sunnyboy“ in den Mittelpunkt, sondern zeigten die ganze Palette an Blumen- und Gemüsepflanzen, die in den Gewächshäusern in der Gärtnervorstand wachsen.

Zum „Kitzinger Frühling“ zeigte sich die Stadt nicht nur beim Wetter Oskar-reif: Erstmals wurde ein Wettbewerb um den „Garten-Oskar“ gestartet. Regelmäßig soll ein außergewöhnlicher Garten in der Stadt ausgezeichnet werden. Bis zum 30. April können Gartenbesitzer Fotos ihres Gartens im Internet hochladen unter www.kitzingen-kanns.de . Per Online-Voting können dann Besucher der oben genannten Internet-Seite ihren Favoriten wählen.

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