Mainstockheim

Ortsbegehung zur Verbesserung der Verkehrssituation

Eigentlich hätte der Tagesordnungspunkt "Antrag zur Verkehrssituation des Bündnisses "Mach a mal langsam" einer der zentralen Themen der Mainstockheimer Gemeinderatssitzung werden sollen, er wurde aber vertagt. Grund war der Antrag von Frank Schmitt, diesen Punkt heraus zu nehmen, da er noch nicht ausreichend informiert sei und deshalb nicht richtig entscheiden könne: "Die Zeit war dafür zu kurz". Der Antrag von Frank Schmitt wurde einstimmig angenommen. Man einigte sich darauf, am Samstag, 23. November, eine Ortsbegehung durchzuführen. Treffpunkt ist um zehn Uhr am Feuerwehrgerätehaus.
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Eigentlich hätte der Tagesordnungspunkt "Antrag zur Verkehrssituation des Bündnisses "Mach a mal langsam" einer der zentralen Themen der Mainstockheimer Gemeinderatssitzung werden sollen, er wurde aber vertagt. Grund war der Antrag von Frank Schmitt, diesen Punkt heraus zu nehmen, da er noch nicht ausreichend informiert sei und deshalb nicht richtig entscheiden könne: "Die Zeit war dafür zu kurz". Der Antrag von Frank Schmitt wurde einstimmig angenommen. Man einigte sich darauf, am Samstag, 23. November, eine Ortsbegehung durchzuführen. Treffpunkt ist um zehn Uhr am Feuerwehrgerätehaus.

Sicherheit von Schulkindern

Dass da einige neuralgische Bereiche anstehen, zeigte sich beim Punkt "Bürger fragen- Gemeinderat antwortet", bei dem es fast ausschließlich um Verkehrs- und Parkprobleme ging. So um den Bereich Unterer Mühlberg und Kirchberg, wo nach Aussage einer Bürgerin der Schwerlastverkehr die Sicherheit von Schulkindern und Fußgängern gefährdet: "Da muss etwas geschehen, ein Tempolimit ist nicht ausreichend".

Ein Bürger hatte den Antrag gestellt, einen roten Pfosten zu versetzen, da er durch dessen derzeitige Position gezwungen  sei, den Radweg zu befahren. Der Bürgermeister räumte ein, dass der Verkehr den Radweg belastet, aber eine Lösung im Rahmen des Gesamtkonzepts angestrebt werde. Angesprochen wurde die Parksituation in der Schlossstraße, wo nach Angaben eines Bürgers ein großer Blumenkübel ein Hindernis darstelle. "Da kommt noch eine Entscheidung, der Bauausschuss kennt das Problem", antwortete der Bürgermeister. Auf dem Platz, wo die alte Kelter steht, sollte wieder eine Sitzbank aufgestellt werden, wie ein Bürger vorschlug.

Strategie zur Innenentwicklung

Zur Mainstockheimer Innenentwicklungsstrategie wurde ein Handlungskonzept zur Aktivierung von Potenzialflächen ausgearbeitet, das als Arbeitsgrundlage für zukünftige Entscheidungen zur Siedlungsentwicklung dient und dem die Ratsrunde geschlossen zustimmte. Es hat die Förderung der Innenentwicklung, das Handeln der Gemeinde bei neuen Baugebieten inklusive der Vermeidung von Baulücken, die Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und Förderung und die Rechtslage zum Inhalt.

Der Bürgermeister kündigte an, dass es zur Thematik einen ersten Termin am 21. November bei der Regierung von Unterfranken und voraussichtlich im Dezember ein Treffen mit Vertretern der Regierung und des Amtes für ländliche Entwicklung geben werde. Handlungsempfehlungen nach diesen Treffen würden dann "zur Dorferneuerung im weitesten Sinn" führen, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt. "Die Problematik wird uns lange begleiten, auch über die nächste Wahlperiode hinaus".

Erweiterung des Kindergartens

Für die Erweiterung des Mainstockheimer Kindergartens wurden weitere Arbeiten vergeben. Der Auftrag für die Außenanlagen ging an die Würzburger Firma Fleischhacker zum Preis von 115 441 Euro. Die Mehrkosten von 17 666 Euro sind in der Hauptsache auf die notwendige Zisterne zurückzuführen, informierte der Bürgermeister. Mehrkosten aufgrund von Umplanungen gab es auch bei den Schlosserarbeiten, die zum Preis von 13 897 Euro an die Firma Kriener (Martinsheim) gingen.

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