MAINSTOCKHEIM

Orth-Wechsel bei der Feuerwehr

Bei der Feuerwehr Mainstockheim löst Friedrich Orth Robert Orth als stellvertretenden Kommandanten ab. Auch im Mittelpunkt: die Wahlen des Vorstands.
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Kommandant Matthias Fuchs begrüßte (von links) Friedrich Orth als neuen Stellvertreter an seiner Seite. Matthias Dorsch, Thomas Kern, Günter Meyer, Ralf Remler, Cornelia Grundler, Bastian Zürlein und Corinna Höntschke vertreten den Feuerwehrverein. Foto: Foto: Gerhard Bauer

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Mainstockheim am Samstag im Schulungsraum standen die Neuwahlen des stellvertretenden Kommandanten und des Vorstands.

Unter der Leitung von Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs wählten die aktiven Feuerwehrleute Friedrich Orth zum neuen Vize. Vor einigen Jahren war Robert Orth kurzfristig als Stellvertreter eingesprungen, hatte beim Bürgermeister aber kürzlich um Entlassung aus dem Amt gebeten.

Neuer Vorsitzender ist Günter Meyer, Corinna Höntschke ist seine Stellvertreterin. Kassenverwalter bleibt Thomas Kern, Schriftführer Matthias Dorsch. Für die Aktiven wurde Ralf Remler Vertrauensmann mit Bastian Zürlein als Stellvertreter. Die passiven Mitglieder betreut Werner Orth mit Ernst Dorsch als Stellvertreter. Die Kassenprüfung übernehmen Werner Orth und Carola Meyer. Zum Vergnügungswart wurde Jochen Remler bestimmt.

Anstelle von Peter Schmidt berichtete Günter Meyer aus dem Vereinsleben: Die Wehr war bei der Einweihung der neuen Gerätehäuser in Biebelried und Sulzfeld dabei und besuchte die Kameradenwehr in Oehna. Wegen schlechten Wetters fiel ein geplantes Zeltlager buchstäblich ins Wasser. Beim Jugendzeltlager in Fahr organisierten die Mainstockheimer kurzfristig ein neues Zelt und Pavillon beim Roten Kreuz, da das Gruppenzelt unbrauchbar war.

Beim Weinfest und bei der Kirchweih war die Feuerwehr gleichermaßen gefragt und wird sich auch 2017 wieder einbringen. Als weniger erfreulich bezeichnete Meyer die Beteiligung am Volkstrauertag mit immer weniger Aktiven.

29 Jahre alte Einsatzfahrzeuge

Kommandant Matthias Fuchs berichtete von derzeit 33 aktiven Feuerwehrleuten, darunter zwei Frauen sowie 13 Atemschutzgeräteträger. Weiterhin teilte er mit, dass die Einsatzfahrzeuge ein Durchschnittsalter von knapp 29 Jahren hätten, darunter das Einsatzleiterfahrzeug mit 24 Jahren und das Tanklöschfahrzeug mit 34 Jahren.

Bürgermeister Fuchs verteidigte die alten Fahrzeuge. Sie hätten zwei Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum und führten 2500 Liter Wasser für den Erstangriff mit. In neuen Fahrzeugen sei der Vorrat auf 2000 Liter beschränkt und der Mannschaftsraum sei kleiner. Er wolle noch einige Jahre mit den alten Fahrzeugen zurechtkommen.

Um gleiche Ansprüche zu erfüllen, seien Neufahrzeuge auch wegen der großen Höhenunterschiede in Mainstockheim sehr kostspielig. Bezüglich einer Abgasabsaugung in der Fahrzeughalle versprach Fuchs eine Nachrüstung, die Beschaffung von Einsatzmaterial habe aber Vorrang.

Im vergangenen Jahr erhielt die Feuerwehr einen neuen Hochleistungslüfter und wurde mit Digitalfunk ausgestattet. Die Beteiligung an den 14 Übungen war laut Kommandant gut. Bei den 16 Einsätzen war Technische Hilfeleistung in zehn Fällen gefragt, sechs Brände stehen außerdem in den Einsatzberichten. Hinzu kommen Sicherheitswachen und Verkehrsabsicherungen. Für Einsätze und Übungen kamen so 850 ehrenamtlich geleistete Stunden zusammen.

Jugendwart Cornelia Grundler stellte Daniel Höntschke, Dominik Link, Fabian Link und Marvin Schmitt als neue Mitglieder in der Jugendfeuerwehr vor und verabschiedete Michael Höntschke und Christian Eyersheim in die Erwachsenenfeuerwehr.

Die zwölf Jugendlichen und neun Kinder in der Nachwuchsfeuer, bezeichnete Stadtbrandinspektor Markus Ungerer als eine starke Mannschaft. Die Zusammenarbeit der Feuerwehr, dem Bayerischen Roten Kreuz und der Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Notfallversorgung Kitzingen (ArGe) sei laut Bereitschaftsleiter Alfred Schnabel sehr gut.

Dem Vorschlag von Cornelia Grundler mit Blick auf die Kinder und Jugendlichen die Anfangszeit bei Jahreshauptversammlungen auf 19 Uhr vorzuverlegen, stimmten die Anwesenden zu. Auf Anregung von Corinna Höntschke wurde das neue Flachwasserboot in Betrieb genommen.

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