Volkach

Oberstufenschüler präsentieren Seminararbeit

„Die Welt 2040 – technologische, ökonomische und soziale Zukunftsszenarien“ lautete ein Rahmenthema für Seminararbeiten am Franken-Landschulheim Schloss Gaibach im vergangenen Schuljahr.
Artikel drucken Artikel einbetten
Kursleiter Martin Redweik sowie die Oberstufenschüler Eva Dotzel und Heiner Burkard (von links), stellten bei der VHS-Vortragsreihe „Gaibacher Gespräche“ ihre Seminararbeiten in der Volkacher Barockscheune vor. Foto: Helmut Kneißl

„Die Welt 2040 – technologische, ökonomische und soziale Zukunftsszenarien“ lautete ein Rahmenthema für Seminararbeiten am Franken-Landschulheim Schloss Gaibach im vergangenen Schuljahr. Für die VHS-Vortragsreihe „Gaibacher Gespräche“ konnte der Veranstaltungsleiter Oberstudienrat Martin Redweik zwei Schüler aus der Qualifikationsphase der Jahrgangsstufe 12 als Referenten gewinnen, die die Ergebnisse ihrer Seminararbeiten in der Barockscheune in Volkach vorstellten.

Die Schülerin Eva Dotzel setzte sich laut Pressemitteilung mit der Zukunft der bayerischen Schulbildung auseinander, indem sie von einer umfassenden Analyse der bisherigen Situation ausgehend, mögliche Schwierigkeiten beleuchtete, mit der sich die Bildungspolitik zeitnah auseinandersetzen muss. Insbesondere durch den Wandel vom G8 zum G9, so die Referentin, wird für das Jahr 2025 ein Bedarf an ungefähr 2600 gymnasialen Lehrkräften erwartet, um die in der 13. Jahrgangsstufe angestiegene Schülerschaft betreuen zu können. Weitere Herausforderungen an allen Schularten stellen die Integration von Migranten, der zunehmende Ganztagesbetreuungsbedarf sowie der technologische Wandel, der eine kostenaufwändige Ausstattung der Schulgebäude sowie eine starke Mobilität der Lehrpläne erfordert, um das schnell wandelnde Wissen an die Schüler weitergeben zu können.

In einem weiteren Vortrag verglich Heiner Burkard zwei Szenarien, wie sich der EU-Austritt Großbritanniens auf die Mitgliedstaaten der Europäischen Union auswirken könnte. Insbesondere ein „Harter Brexit“ hätte tiefgreifende Auswirkungen auf den bislang freien Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr. In seinem Fazit erläuterte der Abiturient, wie zukunftsweisend ein Reformzwang der EU zur Vermeidung einer politischen Spaltung des Kontinents ist. Abschließend ergab sich eine rege Diskussion, bei der die beiden Experten mit ihrem umfassenden Fachwissen Fragen der etwa 75 Zuhörer beantworteten und den informativen Abend abrundeten.



Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.