Kitzingen

Oberbürgermeister Müller im Auftrag des Nikolauses unterwegs

OB Müller kam am Nikolaustag ins Notwohngebiet, um Mitarbeiter im Sozialdienst und Bewohner zu beschenken. Die einzigen, die nicht da waren, waren die Kinder.
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Oberbürgermeister Siegfried Müller (2. v. l.) und Claudia Biebl (3. v. l.) von der Stadtverwaltung überraschten am Nikolaustag Sozialpädagogin Christina Flurschütz (3. v. r.) und Hausmeister Gunther Dürner (r.) von der Sozialberatungsstelle sowie Anwohner des Notwohngebietes mit süßen Naschereien. Foto: Christine Pfanzer

Am vergangenen Freitag, dem Nikolaustag, überraschte Oberbürgermeister Siegfried Müller zusammen mit Claudia Biebl von der Stabsstelle der Stadt Kitzingen die Mitarbeiter der Sozialstation im Notwohngebiet in der Kitzinger Siedlung. In einem großen Jutesack hatten die beiden süße Leckereien sowie Mandarinen und CDs für Sozialpädagogin Christina Flurschütz und den Hausmeister des Notwohngebiets Gunther Dürner dabei.

"Mit dieser Geste wollen der Oberbürgermeister und ich die tolle Arbeit und das Engagement der Sozialarbeiter und des Hausmeisters würdigen und gleichzeitig auch noch einige der hier lebenden Bewohner glücklich machen", sagte Claudia Biebl. Denn der Inhalt des Nikolaussacks wird unter den Anwohnern verteilt. Ein paar der Hausbewohner kamen auch und freuten sich über die Naschereien.

Sozialberatungesstelle im November eröffnet

Das Notwohngebiet an der Ecke Egerländerstraße/Tannenbergstraße hat in den letzten Jahren unter anderem aufgrund der schlechten Wohnbedingungen des Öfteren für Negativschlagzeilen gesorgt. Im Rahmen der Sofortmaßnahmen der Stadt Kitzingen wurde dort deshalb letztes Jahr im August Gunther Dürner als Hausmeister eingesetzt. Seitdem ist besonders das Problem mit dem Vandalismus spürbar besser geworden.

Im November 2018 wurde dann die Sozialberatungsstelle zusammen mit der Diakonie und der Caritas eröffnet. Dorthin kommen die Menschen des Notwohngebietes, wenn sie beispielsweise Hilfe bei Behördenschreiben benötigen. Außerdem beraten die Sozialpädagoginnen die Bewohner bei der Job- und Wohnungssuche.

Solche Aktionen wie am Nikolaustag sind eine willkommene Abwechslung, sowohl für die Mitarbeiter der Sozialstation als auch für die Anwohner im Notwohngebiet.

In einer früheren Version stand das falsche Eröffnungsdatum. Das wurde berichtigt.

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