IFFIGHEIM

Nur drei Kommandanten in 61 Jahren

Auf 22 aktive Feuerwehrleute und fünf Jugendliche kann die Freiwillige Feuerwehr Iffigheim im Jahr 2018 bauen. Gute Aussichten.
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Neue Führung: Seit dem Jahr 2000 ist Siegfried Sußner (Mitte) Kommandant der Feuerwehr Iffigheim. Für die nächste Amtsperiode, die am 1. Mai beginnt, kandidierte er nicht mehr. Sein Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter Matthias Geuder (rechts). Neuer stellvertretender Kommandant ist Simon Sußner. Foto: Foto: Gerhard Krämer

Auf 22 aktive Feuerwehrleute und fünf Jugendliche kann die Freiwillige Feuerwehr Iffigheim im kr)Jahr 2018 bauen. Die Mannschaftsstärke sei „noch zufriedenstellend“, sagte Kommandant Siegfried Sußner bei der Jahresversammlung. Dennoch bereitet ihm die Personalentwicklung Sorgen. Für Sußner selbst war es die letzte Jahresversammlung als Kommandant, denn nach 18 Jahren gibt er sein Amt ab. Sein Stellvertreter Matthias Geuder übernimmt.

Drei Kommandanten

Willi Adler war von 1956 bis 1977 Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Iffigheim, der heutige Ehrenkommandant Norbert Dazian von 1977 bis 2000 und Siegfried Sußner von 2000 bis 30. April 2018. Nach Meinung einiger Feuerwehrkameraden hätte Sußner durchaus noch eine Amtszeit anhängen können, doch der 55-Jährige hatte den Schluss bewusst gewählt, auch aus familiären Gründen.

Erfolglose Versuche

So waren Versuche, ihn doch noch zum Weitermachen zu bewegen, nicht von Erfolg gekrönt. Die Nachfolge war nicht einfach zu regeln. Schließlich erklärte sich stellvertretender Kommandant Matthias Geuder bereit, das Amt zu übernehmen. Zu seinem Stellvertreter wählten die Aktiven Simon Sußner. Die Amtszeit beginnt am 1. Mai 2018.

Er ist weiter dabei

Siegfried Sußner geht der Wehr aber nicht verloren, Sein Wissen wird er weiterhin innerhalb der Mannschaft einbringen. Er war 18 Jahre Kommandant, vier Jahre Stellvertretender Kommandant, aber auch 20 Jahre lang Jugendwart bei der Iffigheimer Wehr, wobei er auch auf Kreisebene die Jugendarbeit unterstützte.

Jede Menge Übungen

Mit seinen Stellvertretern Stefan Endres und aktuell Matthias Geuder hat Sußner 218 Übungen abgehalten, zehn Brand- und sieben Sturm- beziehungsweise Hochwassereinsätze gemeistert. Zu 14 Verkehrsunfällen sei die Wehr in seiner Amtszeit gerufen worden. Die Jugend habe 2002 und 2009 die Bayerische Jugendleistungsspange und 2004 die Deutsche Jugendleistungsspange abgelegt. Höhepunkt sei aber das 125. Jubiläum der Wehr im Jahr 2007 gewesen.

Kein Einsatz 2017

Der Rückblick auf das Jahr 2017 fiel relativ kurz aus, denn die Wehr musste zu keinem Ernstfall ausrücken. Mit der Beteiligung an den Übungen seien die Kommandanten zufrieden gewesen. Wenn auch Sußners Amtszeit erst am 30. April endet, von seinem Stellvertreter Matthias Geuder und vom Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Thomas Dreßel gab es schon jetzt ein Dankeschön für die geleistete Arbeit.

Lob von ganz oben

Diese und die der gesamten Wehr lobte auch Kreisbrandrat Roland Eckert, der zusammen mit Ehrenkreisbrandinspektor Bernd Rüdiger, Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht und Kreisbrandmeister Mario Manfrini da war. besuchte. Dass bei der Wehr alles in Ordnung sei, habe auch die turnusgemäße Inspektion durch den Landkreis ergeben. Eckert lobte das harmonische Verhältnis zwischen Wehr und Gemeinde, was Bürgermeister Heinz Dorsch sehr wichtig ist. „Das, was die Wehr braucht, wird beschafft“, betonte Dorsch.

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