REGION KITZINGEN

Niklas ist weitergezogen

Während das Sturmtief „Niklas“ weitergezogen ist, haben die Aufräumarbeiten im Wald begonnen. Während es in Südbayern stärkere Schäden im Wald gibt, ist Nordbayern glimpflich davongekommen.
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Aufräumarbeiten nach dem Sturmtief „Niklas“. Foto: Foto: Patrick Pleul/dpa

Während das Sturmtief „Niklas“ weitergezogen ist, haben die Aufräumarbeiten im Wald begonnen. Während es in Südbayern stärkere Schäden im Wald gibt, ist Nordbayern glimpflich davongekommen. „Wir rechnen mit vielleicht 3000 bis 4000 Festmeter Sturmholzanfall“, wird Michael Grimm, stellvertretender Leiter des Forstbetriebes Arnstein in einer Mitteilung zitiert. „Das ist schwer zu schätzen, weil immer nur einzelne Bäume umgeworfen wurden“, so Grimm. Nur ein Teil dieses Holzes wird aufgearbeitet, ein anderer Teil soll als Totholz liegen bleiben und so der Biodiversität zugute kommen. Die Fichte müsse aufgrund der Borkenkäfergefahr auf jeden Fall aufgearbeitet werden.

Die Waldarbeiter werden als erstes die Wege aufräumen und mögliche Gefahren für Waldbesucher beseitigen. Bis das geschehen ist, sind alle Waldbesucher zu äußerster Vorsicht aufgerufen. Noch immer können entwurzelte Bäume umfallen oder Äste herabstürzen. Sturmtief „Niklas“ hat zwar Schäden hinterlassen, ist aber nicht vergleichbar mit den Orkanen „Kyrill“ oder „Lothar“.

Weiter sei absehbar, die anfallenden Schadholzmengen in bestehenden Holzkaufverträgen aufzufangen und beim Frischholzeinschlag wieder einzusparen.

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