Volkach

Neujahrsempfang der Bundeswehr Volkach: Standort ist sicher

"Schön dass sie da sind!" Mit diesem Ausruf begrüßte Standortkommandeur Frank Dannenberg etwa 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Militär im festlich geschmückten Casinogebäude in Volkach.
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Kommandeur Frank Dannenberg (links) begrüßte beim Neujhrsempfang der Volkacher Bundeswehr rund 100 Gäste. Foto: Hanns Strecker
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"Schön dass sie da sind!" Mit diesem Ausruf begrüßte Standortkommandeur Frank Dannenberg etwa 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Militär im festlich geschmückten Casinogebäude in Volkach.

Es herrschte eine gelöste, heitere Stimmung unter den Besuchern, angefangen vom Regierungspräsidenten über die Landrätin bis hin zu zahlreichen Bürgermeistern der Patengemeinden und Vertretern der Wirtschaft. Ganz klar: Die vielseitigen Bestrebungen der Bundeswehr, mehr aufeinander zuzugehen, haben gegriffen. Beispiele wie öffentliche Gelöbnisse, Standortbiwak oder Tage der "Offenen Tür" im Kasernenbereich haben zu einer hohen Akzeptanz des Militärs in der Bevölkerung der Region geführt.

Wie groß die persönliche Verbindung zum Standort Volkach ist, zeigte auch der Besuch ehemaliger Kommandeure und Soldaten, die das Gespräch und den Imbiss "aus der Feldküche" genossen. Applaus bekam die Idee der Sommeracher Patenkompanie unter Hauptmann Sven Hartmann, die am Volkacher Weihnachtsmarkt Erbsensuppe verkaufte und einen Erlös von 800 Euro erwirtschaftete. Eine Hälfte wurde dem örtlichen Kindergarten gestiftet, die andere Hälfte dem Bundeswehrsozialwerk.

Soldaten müssen sehr viel leisten

In seinem Jahresrückblick sprach Oberstleutnant Frank Dannenberg von zahlreichen Herausforderungen und "nicht immer leichten Monaten mit einer hochintensiven Arbeits- und Leistungsphase, inklusive den Auslandsmissionen." Hierbei verwies er auf den hohen Leistungsstandard der Soldaten, den diese bei internationalen Gefechtsübungen bewiesen hatten.

Beim Blick in die Zukunft hatte der Komandeur die beste Nachricht: Der Standort ist gesichert. Personalabzüge sind nicht geplant. Im Gegenteil: Noch in diesem Jahr soll eine weitere Ausbildungskompanie kommen und bis 2024 weiteres Personal für den "Luftumschlagplatz". Bürgermeister Kornell vernahm diese Worte "mit besonderer Freude". Für ihn ist diese klare stabile Situation zukunftsweisend für den Standort Volkach. Er erinnert sich an die Anfänge des Jahres 2000: "Was haben wir da gezittert! Jahr für Jahr haben wir nicht gewusst, ob es bei der Bundeswehr weitergeht."

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